16.11.2020 09:53 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

HSG Bad Wildungen Vipers bei Arbeitssieg über Kurpfalz Bären mit "Schritt nach vorn"

Jana Scheib bekam ein SonderlobJana Scheib bekam ein Sonderlob
Quelle: malafo, Vipers
Die HSG Bad Wildungen Vipers schlägt die Kurpfalz Bären aus Ketsch mit 32:30. Das Spiel war nichts für schwache Nerven für die Fans vor den Bildschirmen: Die Nordhessinnen konnten sich in einer sehr kampfbetonten Partie am Ende erfolgreich durchsetzen und belegen nun den 10. Tabellenplatz mit 8:8 Punkten.

Bereits von Beginn an taten sich die Vipers-Spielerinnen schwer ins Spiel zu kommen. Trainer Adrian Fuladdjusch nutzte den Ausfall von Lara Eckhardt, um sein Team umzubauen, auch die Taktik hatte er komplett geändert. Die Bären spielten fast die gesamte Spielzeit mit sieben Feldspielerinnen. Durch diese Umstellung war Lena Feiniler zusammen mit Sina Michels am Kreis, wodurch die beiden freie Räume für die Rückraumspielerinnen schafften.

Nach dem 4:4 in der 8. Minute schafften es die Bremer-Schützlinge erstmals nach 16 Minuten sich mit drei Toren abzusetzen (9:6), die Kurpfalz Bären blieben jedoch dran und die Gastgeberinnen gingen mit lediglich einem Tor Vorsprung in die Halbzeit (15:14).

Ketsch übernahm nach der Halbzeit erstmals die Führung nach dem Treffer zum 15:15 in der 32. Minute. In dieser Phase kassierten die Vipers zu viele einfache Tore. Es blieb auch in der zweiten Halbzeit weiterhin das vorausgesagte kämpferisch harte Spiel mit zahlreichen Toren auf beiden Seiten.

Die Spannung blieb bis zum Schluss groß. Die Nordhessinnen schafften es erst in der 53. Minute sich mit zwei Toren abzusetzen aber die Gäste aus Ketsch blieben dran und holten nochmals zum 28:28 auf (56. Minute). Im Schlussspurt netzte die stark spielende Jana Scheib dann mit ihrem achten Treffer zum 31:29 ein. Ketsch traf zwar nochmals aber Linksaußen Alina Otto bewahrte die Nerven und knallte den freien Wurf zum 32:30 in den Winkel des gegnerischen Tors.

"Ich bin richtig erleichtert über den Sieg - wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, in der letzten Saison hätten wir dieses Spiel verloren. Ein Sonderlob gilt Jana Scheib, die ein super Spiel gemacht hat und toll gekämpft hat", kommentiert Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die Partie in der leeren Ense-Halle.