08.11.2020 09:20 Uhr - DHB-Pokal - bec

Torhüterin Graovac stark bei 27:24-Auswärtssieg: Bayer Leverkusen qualifiziert sich für DHB-Pokal-Viertelfinale der Frauen

Hatte großen Anteil am Sieg der "Werkselfen" gegen Neckarsulm: Torhüterin Kristina Graovac.Hatte großen Anteil am Sieg der "Werkselfen" gegen Neckarsulm: Torhüterin Kristina Graovac.
Quelle: TSV Bayer 04 Leverkusen
Mit einem 27:24 (18:14)-Auswärtssieg bei der Neckarsulmer Sport-Union hat der TSV Bayer 04 Leverkusen am Samstag das Viertelfinale im Frauen-DHB-Pokal erreicht.

Mit einem konzentrierten Start konnten sich die Schützlinge des Trainerteams um Michael Biegler und Renate Wolf bis zur 18.Minute mit 13:7 absetzen. Daraufhin nahm Neckarsulms Trainerin Tanja Logvin eine Auszeit. Zuvor hatte Logvin bereits Mia Zschocke mit einer Manndeckung bedacht. Die Maßnahmen Logvins griffen kurzzeitg: Die Gastgeberinnen verkürzten bis auf zwei Tore. Doch Zoe Sprengers und Zivile Jurgutyte sorgten mit ihren Treffern für eine 18:14-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel hatten dann beide Teams Probleme im Angriff, heißt es in der Pressemitteilung der Leverkusenerinnen. Doch Neckarsulm kam nie näher als auf ein Tor heran. Das lag nach Auffassung der Werkselfen neben der guten Abwehrarbeit auch an Kristina Graovac. Die Bayer-Torhüterin war ein sicherer Rückhalt und parierte 40,54 Prozent der Bälle, die auf ihr Tor kamen.

"Eine sehr gute Kristina und eine gute Abwehr waren die entscheidenden Faktoren. Im Angriff haben wir leider zu viele Chancen nicht genutzt. Jetzt müssen wir uns erholen und schauen, wie wir uns auf das Spiel in der kommenden Woche vorbereiten", fasste Renate Wolf die 60 Pokalminuten zusammen.



"Pokal und Bundesliga sind verschiedene Paar Schuhe. Heute war der Druck größer, weil es darum ging, eine Runde weiter zu kommen. Das ist uns gelungen und deshalb können wir zufrieden sein. Wir werden uns gut präparieren für die Begegnung am kommenden Samstag", ergänzte Michael Biegler.

"Ausschlaggebend ist für mich heute Abend die erste Halbzeit, denn mit 18 Gegentoren in 30 Minuten kann man kein Spiel gewinnen. Die Mädels haben dennoch heute gesehen, dass Leverkusen für uns schlagbar ist und wir wollen nächste Woche in der Bundesliga eine Antwort auf die Niederlage geben. In der zweiten Halbzeit haben wir nur noch neun Gegentore bekommen und sind in unserer Abwehr deutlich besser gestanden. Aber wie gesagt, mit 18 Gegentoren gewinnt man kein Spiel und ich will auf jeden Fall nächste Woche eine Antwort sehen.", erklärte Neckarsulm-Trainerin Tanja Logvin.

Stenogramm:

Neckarsulm:

Gois, Wachter; Kalmbach 1, Wolf, Senwald, Hendrikse 9/5, Knippenborg 2, Wick, Perez 3, Koojj 6, Nieuwenweg 1, Kretzschmar 1, Moser 1

Leverkusen:

Fehr, Graovac; Jurgutyte 2, Hinkelmann, Sprengers 9/2, Zschocke 5, Holste, Souza, Kämpf, Bruggeman 2, Polsz, Einarsdottir 2, Huber 7/3, Cormann, Terfloth

Schiedsrichter: Lier / Lier

Zeitstrafen: 3 - 0

Siebenmeter: 5/5 - 7/5