05.11.2020 11:50 Uhr - DHB-Pokal - PM HL, PM VfL, red

HL Buchholz 08-Rosengarten mit Pokalsieg gegen den VfL Oldenburg

Toni Luisa Reinemann und der VfL Oldenburg mussten sich bei Buchholz-Rosengarten geschlagen gebenToni Luisa Reinemann und der VfL Oldenburg mussten sich bei Buchholz-Rosengarten geschlagen geben
Quelle: Thorsten Helmerichs, VfL
In der ersten Runde des DHB-Pokals hat der HL Buchholz 08-Rosengarten den VfL Oldenburg mit 30:22 (12:13) besiegt. Das teilweise hochklassige Derby fand in der Buchholzer Nord-Heide-Halle statt und musste Corona bedingt ohne Zuschauer stattfinden. Louise Cronstedt führte ihr Team mit neun Toren zum Sieg, während für den VFL Merle Carstensen und Jenny Behrend jeweils fünf Tore für ihre Mannschaft verbuchen konnten.

Luchse-Trainer Dubravko Prelcec positionierte zu Beginn des Pokalderbys Spielmacherin Kim Berndt auf Außen und betraute Fatos Kücükyildiz damit das Spiel zu lenken. Zudem gab er den jungen Spielerinnen Louise Cronstedt und Maj Nielsen von Beginn an eine Chance, sich zu präsentieren.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und attraktives Spiel, in dem die Gäste das Kommando übernahmen und bis zur 14. Minute einen drei Tore Vorsprung verbuchen konnte (5:8). Vor allen Dank durch der Treffer von Louise Cronstedt blieb HL Buchholz 08-Rosengarten im Spiel und konnte den Gästevorsprung bis zur Halbzeitpause auf ein Tor reduzieren (12:13). Vergebene Großchancen und technische Fehler verhinderten zu diesem Zeitpunkt noch den Ausgleich, dieser gelang aber kurz nach Seitenwechsel (15:15, 35.).

Mit einer nun besseren Körpersprache und fehlerfreiem Spiel konnten die Luchse die Partie nun deutlich offener gestalten, auch von einer zwischenzeitlichen zwei Tore Führung der Gäste ließ sich die Prelcec Sieben nicht beirren. Dank eines vier Tore Laufs und einer im Angriff geschickt Regie führenden Kim Land setzen sich die Luchse über 19:17 und 26:20 ab und gewannen die Partie letztlich mit 30:22 Toren Unterschied.

"Ich bin sehr erleichtert, dass meine Mannschaft so couragiert und voller Siegeswillen aufgetreten ist. Endlich konnten wir uns durch variableres Spiel und viel Selbstvertrauen belohnen. Ich freue mich besonders, dass die Mädels die Vorgaben beherzigt und erfolgreich umgesetzt haben, denn dieses Derby wurde im Kopf entschieden", freute sich Luchse Trainer Dubravko Prelcec über den Sieg.

Einen entscheidenden Anteil am Erfolg hatte für den Übungsleiter dabei Louise Cronstedt, die mit neun Treffern beste Werferin des Teams war. Egal ob aus dem Rückraum oder in 1-gege1- Situationen, Cronstedt fand gegen die Oldenburger Abwehr stets die passende Lösung. "Louise Cronstedt hat ihr bestes Spiel bei uns absolviert und gezeigt, welches Potential in ihr steckt", lobte Prelcec seine Spielerinn. "Viel wichtiger für mich ist aber die geschlossene Mannschaftsleistung meines Teams. Ich hoffe natürlich, dass wir diese Leistungssteigerung bis zum nächsten Heimspiel gegen Göppingen konservieren können, um wichtige Punkte gegen den Abstieg in der Liga zu erkämpfen. Zwar müssen wir noch vorher das Auswärtsspiel gegen Metzingen bestreiten und wollen auch versuchen, dort zu bestehen", erklärt der sichtlich zufriedene Trainer.

Auf Seiten der Oldenburgerinnen war nach dem Spiel Frust angesagt. "Wir waren nicht griffig genug, haben viel zu einfache Würfe zugelassen", ärgerte sich VfL-Trainer Niels Bötel nach Spielschluss. Gerade die Gegentore, die die Luchse mit Anlauf über den Mittelblock erzielten, seien spielentscheidend gewesen. "Das wollen und müssen wir anders verteidigen." Eineinhalb Wochen sind nun Zeit, bis der VfL Oldenburg in der Liga bei Aufsteiger SV Halle-Neustadt antreten muss. Bötel: "Wir müssen die Niederlage aufarbeiten und dann stehen vor der Pause noch zwei ganz wichtige Spiele an. In denen wollen wir unbedingt punkten."

05.11.2020 - TuS Metzingen tritt nicht gegen Kuban Krasnodar an