24.10.2020 17:39 Uhr - 1. Bundesliga - PM FAG, red

Frauen von Frisch Auf Göppingen in Quarantäne

Aleksandar KnezevicAleksandar Knezevic
Quelle: Frisch Auf Frauen
Aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen hatte die Partie zwischen der HSG Bensheim/Auerbach und den Frauen von frisch Auf Göppingen am heutigen Samstag vorsorglich ohne Zuschauer stattfinden sollen. Am Freitagabend musste sie aber kurzfristig ganz abgesagt werden, da - wie der Verein bestätigte - im Team der Frisch Auf Frauen eine Spielerin positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. "Das Göppinger Gesundheitsamt hat für die gesamte Mannschaft eine Quarantäne angeordnet", so FAG.

"Leider ist nun bei uns vorgekommen, was in jüngster Zeit im Sportbereich immer häufiger zu lesen war: dass Spiele wegen Coronafällen nicht ausgetragen werden können", sagt Aleksandar Knezevic. "Der Trainer und der Geschäftsführer der Frisch Auf Frauen verweist auf die 2. Bundesliga der Männer. Dort habe es aufgrund positiver Coronabefunde am vergangenen Mittwoch gleich vier Spielausfälle gegeben", so die Göppingerinnen.

"Beim Göppinger Bundesligateam trat somit der Fall, den sich niemand gewünscht hatte. Der Punktspiel- und Trainingsbetrieb muss vorerst ruhen. Die Gesundheit stehe jedoch an erster Stelle und so hofft man bei den Verantwortlichen, dass sich keine schlimmen Symptome bei der betroffenen Spielerin zeigen und dass das Virus nicht noch weitere Kreise in der Mannschaft zieht", so der Frauenbundesligist.

"Je nachdem, was die weiteren Testungen ergeben und wie lange die Quarantäne andauert, könnten noch weitere Spiele der Frisch Auf Frauen von einer Absage betroffen sein. Akut gefährdet ist zumindest das nächste Heimspiel am Samstag, 31. Oktober gegen die HSG Bad Wildungen", so der Verein, der zudem anfügt: "Wann die Partie der Frisch Auf Frauen in Bensheim nachgeholt wird, steht noch nicht fest."

Auch das erste Heimspiel der Göppinger Drittligamannschaft gegen den TV Nellingen an diesem Sonntag, 25. Oktober wurde von den Verantwortlichen abgesagt. "Da es zwischen einigen Spielerinnen der zweiten Mannschaft und dem Bundesligateam gemeinsame Trainingseinheiten gab und man hier weder die Mannschaften, noch die Zuschauern irgendeinem Risiko aussetzen möchte", so Frisch Auf.