22.10.2020 14:36 Uhr - EHF European League - PM HSG, red

HSG Blomberg-Lippe sieht auch Vorteile im nationalen Duell mit dem THC in der European League

Torben Kietsch sieht auch VorteileTorben Kietsch sieht auch Vorteile
Quelle: HSG Blomberg-Lippe
Die dritte Qualifikationsrunde der European Handball League ist ausgelost. Bei der Rückkehr auf die internationale Bühne trifft das Team der HSG Blomberg-Lippe auf den Thüringer HC. Ein ungeliebtes nationales Duell, das in den aktuellen Zeiten aber aufgrund der Reisebeschränkungen und Risiken während der Corona-Pandemie auch Vorteile mit sich bringt - für den dritten deutschen Vertreter aus Metzingen geht es hingegen ins russische Krasnodar. In Hin- und Rückspiel werden beide Teams im November um den Einzug in die Gruppenphase kämpfen.

Russland, Ungarn, Spanien oder doch Frankreich? Die Spannung beim Team und den Verantwortlichen war am Dienstag greifbar. Gespannt verfolgten sie die Auslosung der 3. Qualifikationsrunde der European Handball League.

Am Ende bescherte die Losfee der HSG ein Duell mit einem weiteren deutschen Teilnehmer, dem Thüringer HC. Dieser hatte sich zuvor in der 2. Qualifikationsrunde erfolgreich gegen das österreichische Team WAT Watzgersdorf durchgesetzt. In Wien gewann der THC mit 39:24, beim Heimspiel in Nordhausen gab es eine Woche später einen 42:21-Erfolg.

"Wir können uns das Los nicht aussuchen. Natürlich wären wir gerne einem innerdeutschen Duell aus dem Weg gegangen, nehmen es aber nun, wie es ist", kommentierte HSG-Trainer Steffen Birkner das Los. "Jetzt freuen wir uns trotzdem auf zwei spannende Duelle gegen eines der besten deutschen Teams. Beim ersten Aufeinandertreffen in diesem Jahr haben wir uns deutlich unter Wert verkauft und bekommen nun, früher als gedacht, die Gelegenheit es besser zu machen. Favorit ist der THC. Aber in zwei Spielen ist vieles möglich", so Birkner weiter.

"Nicht von Nachteil zwei Spiele im eigenen Land zu bestreiten"




HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch sieht auch die Vorteile, die das Los mit sich bringt: "Natürlich hätten sich unsere Fans wohlmöglich lieber einen anderen Gegner gewünscht. In diesen Zeiten ist es jedoch mit Blick auf die Gesundheit unserer Spielerinnen und auch was den organisatorischen Aufwand betrifft nicht von Nachteil, zwei Spiele im eigenen Land zu bestreiten."

"In den zwei Begegnungen stehen uns zudem alle Türen offen, uns weitere Spiele auf der internationalen Bühne zu erkämpfen. Das Team wird bis in die Haarspitzen motiviert sein", verspricht der HSG-Geschäftsführer.

Stattfinden werden die Spiele an den Wochenenden 14./15. November und 21./22. November. Zunächst haben die Thüringer beim Hinspiel Heimrecht, ehe am 21./22. November das Rückspiel in der Halle an der Ulmenallee stattfindet. "Ticketinfos sowie die genauen Spielansetzungen folgen", so die HSG.

"Durch die Terminierung des Hinspiels wird sich das Bundesliga-Heimspiel gegen den Buxtehuder SV, welches ursprünglich für den 14. November angesetzt war, auf Mittwoch, den 11. November verschieben. Anwurf gegen das Team Buxtehude wird dann um 19:30 Uhr sein", berichtet die HSG von weiteren Verschiebungen im Terminplan.