21.10.2020 09:58 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG, red

"Sehen uns in einer gesellschaftlichen Verantwortung": HSG Bensheim/Auerbach ohne Zuschauer

Die HSG Bensheim/Auerbach wird zwei Heimspiele ohne Zuschauer bestreiten. Die HSG Bensheim/Auerbach wird zwei Heimspiele ohne Zuschauer bestreiten.
Quelle: Flames Handball
Die HSG Bensheim/Auerbach wird die kommenden beiden Heimspiele in der Weststadthalle vor leeren Rängen bestreiten. "Leider müssen wir euch heute mitteilen, dass wir aufgrund der aktuellen Corona-Lage und den stark steigenden Fallzahlen in unserem Landkreis die Heimspiele gegen Frisch Auf Göppingen und die SG BBM Bietigheim ohne Zuschauer austragen werden", teilte der Erstligist am Dienstag mit.

Das Match gegen Frisch Auf Göppingen ist für Samstag, den 24. Oktober angesetzt; die Partie gegen Bietigheim wird am 11. November ausgetragen. Wie es nach der EM-Pause weitergeht - beginnend mit dem Spiel am 27. Dezember gegen Halle-Neustadt - ist noch offen.

"In ständiger Beobachtung der aktuellen Geschehnisse im Landkreis haben wir haben wir uns eigeninitiativ dazu entschieden, die kommenden beiden Heimspiele ohne Zuschauer stattfinden zu lassen", erklärte Geschäftsführer Michael Geil.

Der Bundesligahandball in Bensheim/Auerbach sowie in der Region Bergstraße habe "seit vielen Jahren Tradition und wir sehen uns in einer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildfunktion", so Geil weiter. "Wir hoffen auf Verständnis der Sponsoren und Dauerkartenbesitzer. Wir werden diese schwierige Zeit gemeinsam durchstehen."

Nachdem im Kreis Bergstraße der Inzidenzwert auf über 70 gestiegen ist, dürfen Mannschaften im Wettkampfbetrieb zwar weiterhin ihren Sport ausüben, aber unter strenger Beachtung der Hygienemaßnahmen und der Einhaltung der Hygienekonzepte für den Handballsport.

"Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden wurde schnell klar, dass die Fortführung des Trainings- und Spielbetriebes für das Bundesligateam an oberster Priorität steht", so Andre Schumacher, der Hygienebeauftrage der Flames. "Wir sind uns darüber hinaus einig, dass wir weder den beiden Mannschaften noch den Zuschauern und Helfern ein unnötiges gesundheitliches Risiko aussetzen möchten."