14.10.2020 08:12 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Duell starker Abwehrreihen: Metzingen erwartet Leverkusen zum Nachholspiel

Anna AlbekAnna Albek
Quelle: Tobias Baur, TuS
Für Teil zwei der "englischen Woche" reisen die Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen erneut in die Fremde. Auf dem Programm steht das Nachholspiel vom 2. Spieltag beim TuS Metzingen, der aufgrund des Einbaus eines neuen Hallenbodens erst jetzt in den Genuss seines ersten Heimspiels kommt. Anwurf auf dem neuen Parkett der Öschhalle ist am Mittwoch um 19.30 Uhr.

"Ich habe lange darauf gewartet hier endlich spielen zu können. Das erste Spiel vor den Fans ist immer etwas sehr Spezielles. Auch wenn es nicht so viele sind, freue ich mehr sehr darauf", so Metzingens Neuzugang Anna Albek.

Geplant wird mit 230 Dauerkarteninhabern, die das Spiel gegen Leverkusen anschauen dürfen. Geschäftsführer Ferenc Rott bewertet die Lage wie folgt: "Wir sind froh, dass wir etwas mehr als Zweihunder unserer Fans in die Halle lassen dürfen. Hauptsache ist, wir haben mal wieder ein Heimspiel und keine weite Auswärtsfahrt. Ich hoffe, dass wir mit den Klatschpappen von den Zuschauern lautstark angefeuert werden."

Beide Teams rangieren derzeit jeweils mit nur drei Spielen und 2:4-Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Eine Region, die sowohl der Vorjahresdritte aus der Nähe von Reutlingen als auch der Rekordmeister vom Rhein möglichst schnell wieder verlassen möchten.

Die Tussies aus Metzingen starteten mit einer überraschenden Niederlage beim VfL Oldenburg in die Saison, zeigten jedoch zuletzt beim 20:25 beim Vorjahresersten und Topfavoriten Borussia Dortmund aufsteigende Form. Dazwischen lag ein 28:26-Auswärtssieg in Buxtehude.

Dort mussten die Werkselfen am Sonntag beim 16:17 ihre zweite Auswärtsniederlage einstecken. "Das Spiel der Tussies ist dem des BSV ähnlich. Sie agieren mit viel Tempo, gespickt mit Gegenstößen", so Bayer-Handball-Geschäftsführerin Renate Wolf. Groß ist der Respekt vor dem Gegner auch bei Metzingens Trainerin Edina Rott: "Wir brauchen wie zuletzt gegen Dortmund eine konzentrierte Leistung um erfolgreich zu sein. Leverkusen hat eine junge Mannschaft die mit hohem Tempo und einer guten Abwehr spielt."

Was ihre Mannschaft aus der letzten Partie mitnehmen könne, wusste die Kommandogeberin der Pink Ladies auch: "An der Abwehr-und Torhüterleistung müssen wir anknüpfen. Im Angriff wollen wir noch mehr in das Tempospiel finden und aus einer starken Abwehr die einfachen Tore erzielen", so Rott.

Während die Leverkusener Defensive bisher einen ordentlichen Job machte, Torhüterin Kristina Graovac hat sich nach der Schwangerschaft von Nele Kurzke bisher als die erhofft starke Vertretung erwiesen, muss im Angriff eine deutliche Steigerung her.

"Wir müssen an den Abläufen im Angriff weiterarbeiten und uns auch im Gegenstoß der ersten und zweiten Welle deutlich steigern", so Renate Wolf. Nicht helfen kann dabei allerdings weiterhin Mareike Thomaier, die aufgrund von Problemen mit dem Sprunggelenk derzeit nicht trainieren kann.

Die Partie im Livestream auf Sportdeutschland.TV






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