10.10.2020 11:24 Uhr - Champions League - PM Vereine, red

Drei deutsche Teams gefordert: Die Vorschau auf den Europapokal der Frauen

Borussia Dortmund feierte vor der Länderspielpause seinen ersten Sieg in der EHF Champions League. Borussia Dortmund feierte vor der Länderspielpause seinen ersten Sieg in der EHF Champions League.
Quelle: BVB
Die SG BBM Bietigheim, Borussia Dortmund und der Thüringer HC sind an diesem Wochenende international im Einsatz. Während Bietigheim und der BVB am Sonntag in der EHF Champions League gefordert sind, kämpft der Thüringer HC am Samstag im Hinspiel um eine gute Ausgangslage für das Weiterkommen in der EHF European League. Zudem ist Jutta Ehrmann-Wolf als Delegierte im Einsatz - beim Spiel in Bietigheim.


DELO EHF Champions League


Die SG BBM Bietigheim empfängt am Sonntag, 11. Oktober um 14 Uhr das russische Spitzenteam Rostov-Don. "Um einen Punktgewinn in Betracht zu ziehen", heißt es im Vorbericht des Bundesligisten, "muss die SG BBM als klarer Außenseiter einen Sahnetag erwischen und über 60 Minuten die Fehlerquote niedrig halten."

Der Respekt bei Trainer Markus Gaugisch ist groß: "Rostov verfügt über eine Vielzahl an internationalen Topspielerinnen, aus deren Reihen Anna Vyakhireva sicherlich heraussticht. Ich habe in den bisherigen Mannschaften noch keine Spielerin wahrgenommen, die so dominant ist."

Es sei klar, so Gaugisch weiter, "dass wir gegen Rostov klarer Außenseiter sind. Gerade aufgrund dieser Rollenverteilung wollen wir alles, was wir im Tank haben, am Sonntag auf die Platte bringen. Herschenken dürfen wir keinen Zentimeter."

Auch für Borussia Dortmund steht ein Duell mit einem russischen Team an: Der BVB empfängt am 11. Oktober um 16:00 Uhr ZSKA Moskau. Vor der Länderspielpause setzte Dortmund mit dem 26:25-Erfolg gegen Podravka Vegeta ein Ausrufezeichen. "Wir sind happy", hatte Kapitänin Alina Grijseels nach dem 17-Stunden-Trip kurz und bündig erklärt

Gegen Moskau sind die Dortmunderinnen allerdings wieder Außenseiter; ZSKA verlor in der Champions League in dieser Saison noch kein Spiel. Das Match wird - ebenso wie der Auftritt von Bietigheim - bei ehftv.com übertragen. Das Spiel SCM Ramnicu Valcea gegen Podravka Vegeta wurde kurzfristig abgesetzt.

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EHF European League




Nach einem geglückten Start in die Bundesliga will der Thüringer HC nun auch erfolgreich in die EHF European League starten. Das erste Spiel in der 2. Qualifikationsrunde findet am Samstag, den 10. Oktober, um 18:00 Uhr in der Wiener Hans-Lackner-Sporthalle gegen den WAT Atzgersdorf statt. Das Rückspiel wird am Sonntag, den 18. Oktober, um 14:00 Uhr in der Wiedigsburghalle Nordhausen ausgetragen.

Für Herbert Müller ist sein Team "klarer Favorit und hat die Pflicht, schon im Hinspiel zu punkten und sich zu zeigen", betont der THC-Coach. "Wir wollen in diesem Jahr die Gruppenphase in der EHF European League erreichen." Gegen Atzgersdorf werden Emma Ekenman-Fernis und Ines Khouildi aufgrund ihrer Verletzungen fehlen.

Die Gastgeberinnen haben sich auf ein Duell "David gegen Goliath" eingestellt, wie Obmann Christian Mahr erklärt. Die Vorfreude ist dennoch riesig: "Alle Spielerinnen, so viel kann ich sagen, sind wirklich heiß, brennen darauf, sich mit dem deutschen Topteam zu messen!"

Atzgersdorf führt mit drei Siegen aus drei Spielen gemeinsam mit Hypo NÖ die WHA-Tabelle an. Trainer Olivier Haunold hofft "auf einen ordentlichen Fight" seines Teams: "Wir wollen uns gegen diesen international renommierten Gegner natürlich so gut wie möglich schlagen und ihm das Leben schwer machen. Man wird sehen, welches Tempo der THC, der einen sehr kraftvollen Handball spielt, gehen wird und wie wir damit zurechtkommen."

Dass lediglich vier Duelle ausgetragen werden, liegt an zwei Rückzügen: Lugi Lund und der LC Brühl treten nicht an, sodass Kuban Krasnodar und Fehervar KC kampflos weiter sind. Die anderen beiden Bundesligisten TuS Metzingen und HSG Blomberg-Lippe steigen ohnehin erst in der kommenden dritten Runde in den Wettbewerb ein.

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