28.09.2020 13:40 Uhr - 2. Bundesliga - PM Red Sparrows Freiburg, red

Red Sparrows Freiburg erkämpfen sich bei TSV Nord Harrislee ersten Zähler

Madita Karlotta Jess und Katharina Rahn konnten Carolin Spinner nur bedingt kontrollierenMadita Karlotta Jess und Katharina Rahn konnten Carolin Spinner nur bedingt kontrollieren
Quelle: Mario Koberg, Harrislee
Die Red Sparrows der HSG Freiburg konnten sich für ihre starken Leistungen der letzten Woche belohnen und mit einem 27:27-Unentschieden beim TSV Nord Harrislee den ersten Punktgewinn der Saison feiern. Carolin Spinner (8/4) und Angelika Makelko (7) erzielten die meisten Treffer für die Breisgauerinnen, bei den Gastgeberinnen trafen Janna Lotta Woch (7/4), Matilda Pleger und Madita Karlotte Jess (je 5) am besten.

Die Partie begann vielverprechend für die Freiburgerinnen. Durch eine gegenüber den Vorwochen verbesserte Chancenverwertung und eine Reduzierung der technischen Fehler konnten die Red Sparrows zweitweise mit drei Toren führen. Angeführt von Kapitänin Carolin Spinner und Angelika Makelko zeigten die Breisgauerinnen eine starke Teamleistung und wieder einmal eine solide Abwehrarbeit. Mit einem Halbzeitstand von 13:12 für den TSV war das Spiel in alle Richtungen offen.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Nordfrauen allerdings den leicht besseren Start. Wie in den Wochen zuvor drohte den Red Sparrows nun das Spiel, welches man in der ersten Halbzeit offen halten konnte, aus den Händen zu fallen. Beim Spielstand von 20:17 für den TSV sahen sich die Freiburgerinnen gezwungen, ihr zweites Timeout des Spiels zu nehmen. Eine Auszeit, die Wirkung zeigte und mit der man das Ruder wieder rumreißen konnte.

Die Red Sparrows schafften es, die Partie innerhalb von sechs Minuten komplett zu drehen und selbst wieder mit 22:21 in Führung zu gehen. Was folgte, war ein Schlagabtausch zweier ebenbürtiger Gegner, von denen sich keiner mit mehr als einem Tor Vorsprung absetzten konnte. So war es auch kein Wunder, dass beim werdenden Endstand von 27:27 beide Mannschaften kurz vor Schluss noch die Möglichkeit hatten, den Sieg einzufahren. Die Red Sparrows scheiterten 30 Sekunden vor Schluss allerdings an der Abwehr der Nordfrauen und die Damen des TSV Nord Harrislee blieben eine Sekunde vor Schluss im Block der Freiburgerinnen hängen.

"Wir konnten das umsetzten, was wir wollten, hatten eine gute Abwehr und in der Summe einfach weniger Fehler als in den Vorwochen gemacht. Sind dann trotzdem mit einem Tor Minus in die Halbzeit gegangen, aber konnten uns in der zweiten Halbzeit auch nach einem drei Tore Rückstand zurück kämpfen und hatten sogar die Chance, das Spiel am Ende zu beenden", fasste Co-Trainer Ralf Sausmann, der den krankheitsbedingt fehlenden Chefcoach Ralf Wiggenhauser das Spiel am Ende zusammen.