13.09.2020 19:37 Uhr - 2. Bundesliga - red

2. Bundesliga Frauen - Ergebnisse: Füchse Berlin führen Sechserpack an

Vesna Tolic und die Füchse Berlin ließen sich auch in Nord Harrislee nicht aufhaltenVesna Tolic und die Füchse Berlin ließen sich auch in Nord Harrislee nicht aufhalten
Quelle: Mario M. Koberg, TSV Nord Harrislee
In den sechs Spielen des Samstags setzten sich in fünf Fällen die Teams durch, die bereits am ersten Spieltag einen Sieg gelandet hatten. Die Füchse Berlin führen nach dem 28:20 bei der TSV Nord Harrislee weiterhin die Tabelle an, ebenfalls 4:0 Punkte haben HSV Solingen-Gräfrath, SG H2Ku Herrenberg, BSV Sachsen Zwickau und SG 09 Kirchhof. Im Duell Waiblingen gegen Leipzig trafen unterdessen am Samstag zwei Verlierer des ersten Spieltags aufeinander, der HCL sicherte sich am Ende mit dem 28:21 (15:13) die ersten Punkte der Saison. Am Sonntag konnte die TG Nürtingen mit einem Erfolg gegen Lintfort in diese Gruppe vorstoßen - und am kommenden Wochenende damit für ein nominelles Topspiel als Gast bei Spitzenreiter Füchse Berlin sorgen. Mit Solingen gegen Kirchhof duellieren sich dann zudem zwei weitere Vier-Punkte-Teams.

Die Bienen des HC Rödertal warten weiter auf die ersten Pluspunkte der Saison. Die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Schneider steigerte sich spielerisch deutlich im Vergleich zur Vorwoche, leistete sich aber weiterhin viele Fehler bei eigenem Ballbesitz und unterlag somit der SG 09 Kirchhof mit 28:32 (10:14). "Die Analyse kann ich knapp halten - 17 freie Fehlwürfe, 18 technische Fehler und drei verworfene Strafwürfe sind in einem Auswärtsspiel zu viel, um etwas Zählbares mitzunehmen. Wir müssen das unter der Woche aufarbeiten und daran Arbeiten, die Fehler zu minimieren", so HCR-Coach Karsten Schneider, dessen Team in Halbzeit eins schon mit fünf (12:7) und dann später mit acht Toren (29:21) im Hintertreffen war.

Ebenfalls noch ohne Pluspunkte blieb der SV Werder Bremen, der seine Partie HSV Solingen-Gräfrath mit 22:31 (8:19) klar verlor. "Ich bin enttäuscht über das Spiel meiner Mannschaft, wir haben uns nicht an die taktischen Maßnahmen gehalten", so Werder-Trainer Robert Nijdam nach dem Spiel, der anfügt: "Es kamen leider auch keine Impulse von der Bank, einzig die Leistung von Victoria Nigbur kann ich heute positiv herausheben." Die Handballerinnen aus dem Bergischen feierten damit ihren zweiten Saisonsieg und setzen sich in der Spitzengruppe fest.

Das Punktekonto ausgleichen konnte der HC Leipzig, der nach der knappen Auftaktniederlage gegen den BSV Sachsen Zwickau nun beim VfL Waiblingen mit einem 27:21 (15:13) beide Zähler mitnahm. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wechselnden Führungen bekamen die Sächsinnen Ende der ersten Halbzeit die Kontrolle auf dem Parkett. Die heimischen Tigers kamen erst nach dem 16:24 (50.) wieder zurück ins Spiel und konnten noch das Ergebnis korrigieren. "Wir müssen nun gemeinsam schnell aus den Fehlern der beiden ersten Spiele lernen", so VfL-Coach Thomas Zeitz.

Spitzenreiter der Liga sind weiterhin die Füchse Berlin, die ihre Auswärtsaufgabe beim TSV Nord Harrislee mit 28:20 (11:8) lösten. Der Hauptstadtklub legte von Beginn an den Spielstand vor, konnte sich kontinuerlich lösen und war beim 13:21 (47.) vorentscheidend enteilt. Verlustpunktfrei ist auch der BSV Sachsen Zwickau, der nach dem Arbeitssieg in Leipzig nun die HSG Freiburg mit 21:13 (7:8) in die Schranken wies. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit gelang den Breisgauerinnen nur wenig, das 16:10 (47.) von Lena Hausherr war die Vorentscheidung.

Verlustpunktfrei ist auch die SG H2Ku Herrenberg, die den TVB Wuppertal mit einem 24:18 (13:7) in die Schranken wies. Die bergischen Handballerinnen konnten nur beim ersten Treffer von Lisa Havel den Spielstand vorlegen, die Kuties zogen schnell auf und davon und waren beim 11:4 (26.) auf sieben Tore weg. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Handballerinnen aus Baden-Württemberg das geschehen bis zum 21:14 souverän, der TVB kam mit einem kurzen Zwischenhoch noch einmal kurzzeitig zum 21:17 (54.) heran.

Vor den erlaubten 270 Zuschauern setzte sich im einzigen Sonntagsspiel die TG Nürtingen gegen den TuS Lintfort durch. Auch dank neun Treffern von Naina Klein hielten die Gäste im ersten Abschnitt mit, trotz einer zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führung nahm Nürtingen nur ein 19:18 mit in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt aber stand die Deckung der Hausherrinnen besser und mit einer Dreier-Serie zum 31:24 waren die Weichen zum 34:26-Erfolg gestellt. Mit Laetitia Quist, Lisa Wieder und Katarina Pandza erzielte gleich ein Trio bei Nürtingen sieben oder mehr Treffer.

2. Bundesliga Frauen - 2.Spieltag:




BSV Sachsen Zwickau 21:13
(7:8)
HSG Freiburg
TSV Nord Harrislee 20:28
(8:11)
Füchse Berlin
SG 09 Kirchhof 32:28
(14:10)
HC Rödertal
HSV Solingen-Gräfrath 31:22
(19:8)
SV Werder Bremen
VfL Waiblingen 21:27
(13:15)
HC Leipzig
SG H2Ku Herrenberg 24:18
(13:7)
TVB Wuppertal
TG Nürtingen 34:26
(19:18)
TuS Lintfort

Tabelle 2. Handball Bundesliga:




Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. Füchse Berlin 2 19 4:0
2. TG Nürtingen 2 16 4:0
3. HSV Solingen-Gräfrath 2 15 4:0
4. SG H2Ku Herrenberg 2 15 4:0
5. BSV Sachsen Zwickau 2 9 4:0
6. SG 09 Kirchhof 2 7 4:0
7. HC Leipzig 2 5 2:2
8. TSV Nord Harrislee 1 -8 0:2
9. TuS Lintfort 1 -8 0:2
10. HC Rödertal 2 -12 0:4
11. SV Werder Bremen 2 -12 0:4
12. TVB Wuppertal 2 -12 0:4
13. HSG Freiburg 2 -17 0:4
14. VfL Waiblingen 2 -17 0:4


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