07.09.2020 18:33 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

HC Leipzig unterliegt dem BSV Sachsen Zwickau knapp

8 Tore: Jenny Choinowski8 Tore: Jenny Choinowski
Quelle: Marko Unger, BSV
Mit einer Niederlage in der heimischen Sporthalle Brüderstraße ist der HC Leipzig in die neue Saison gestartet. In einem echten Sachsenderby unterlag der HC dem BSV Zwickau mit 26:27.

Unter Corona-Bedingungen eine volle Halle sorgte für tolle äußere Bedingungen und die Teams auf dem Parkett standen da in nichts nach. Von Beginn an sahen die 358 Fans mit Entzugserscheinungen, eine temposcharfe Begegnung mit viel Kampf, aber auch handballerischen Leckerbissen. Beide Trainer bestätigten, eine Partie auf Augenhöhe erlebt zu haben und auf ihre Teams stolz zu sein.

Zu Beginn des Spieles sah es nach einer eindeutigen Sache für die Gäste aus Zwickau aus. In Minute 17 zog der BSV bereits auf 4:8 davon. Doch die Messestädterinnen behielten die Nerven und glichen in der 24. Minute zum 9:9 aus. Ab diesem Zeitpunkt erfolgte ein ständiger Wechsel der Torfolge bis zum Halbzeitpfiff von 12:12.

In der zweiten Halbzeit gelang dem HC-Team von Chefcoach Fabian Kunze sowie seinen beiden Co-Trainern Steffen Obst und Wieland Schmidt das erste Mal die Führung zum 13:12.

Zwischen der 32. und der 50. Minute behielt der HC Leipzig die Führung. In der spannenden Schlussphase brachte auch die Rote Karte für Emely Theilig keine Vorentscheidung, beim 26:25 hatte Pauline Uhlmann den HCL erneut in Vorlage gebracht.

Jenny Choinowski glich auf der Gegenseite aus und zu Beginn der Schlussminute erzielte Rebeka Ertl den entscheidenden Treffer. Torhüterin Ela Szott hielt mit einer Parade den 27:26-Auswärtserfolg und beide Zähler für den BSV Sachsen Zwickau fest.

Trotz einer ausgeglichenen Teamleistung waren auf Zwickauer Seite die Glückwünsche an Jenny Choinowski besonders ausgeprägt, die eigentliche Außenspielerin übernahm auf der ´Königsposition´ Verantwortung und war mit 8 Treffern erfolgreichste Werferin des Spiels.

Norman Rentsch, war wie alle aktiven und passive Spielerinnen (4 Verletzte saßen auf der Tribüne) nach dem Spiel ziemlich gezeichnet, aber glücklich und stolz zugleich. "Ich hatte großen Respekt vor Leipzig und deshalb stolz auf meine Truppe, dass wir hier mit Disziplin und Ruhe, den Sieg mit nach Hause nehmen", so der BSV-Coach und -Geschäftsführer.

Zwickau: Ertl, Zenner; Hausherr (5/3), Rösike (3), Magnusdottir (1), Pavlovic (3), Bolze (2), Fege (1), Choinowski (8/1), Pester (1), Ertl (3), Rode



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