05.09.2020 09:59 Uhr - 2. Bundesliga - PM HSG Freiburg

HSG Freiburg: Red Sparrows starten in ihre zweite Zweitligasaison

Die "Red Sparrows"Die "Red Sparrows"
Quelle: Anja Limbrunner, Red Sparrows
Am Samstag, den 5.9.2020, ist es endlich so weit und nach 182 Tagen Pause sind die Red Sparrows wieder in der 2. Handball Bundesliga der Frauen gefragt. Gegen die SG H2Ku Herrenberg erhoffen sich die Breisgauerinnen einen perfekten Start.

Die Gäste aus Herrenberg gehören mittlerweile zum Stammpersonal der 2. Handball Bundesliga. Im Jahr 2014 aufgestiegen, konnten sich die Schwäbinnen seitdem in der Liga halten. Herausragende Akteurin in den letzten Jahren ist die 20-jährige Lea Neubrander, welche für Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser zu den überragenden Spielerinnen der Liga gehört.

Die Kuties konnten ihren Kader fast komplett zusammenhalten, lediglich einen Abgang musste man vermelden: Sarka Marcikova, mit vier Treffern beim letzten Aufeinandertreffen im November Topscorerin der Gäste, wechselte in die 1. Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen. Als Ersatz holte man allerdings von selbigem Bundesligisten die erfahrene Rückraumspielerin Annika Blanke.

Ein eingespieltes Team, die bundesligaerfahrene Annika Blanke und die junge Starspielerin Neubrander: Eine große Herausforderung für die Red Sparrows. Eine Herausforderung, die man beim letzten und einzigen Aufeinandertreffen (Das Rückspiel fand aufgrund des vorzeitigen Saisonabbruchs nicht statt) im November gut meisterte.

"Der Handballkrimi, welchen die Breisgauerinnen mit 17:20 vor heimischem Publikum verloren, war eines der intensivsten Spiele des Jahres und bewies, dass die Red Sparrows in der zweiten Bundesliga mithalten können. Denn trotz Halbzeitrückstand von 6:14 kam man damals wieder zurück und hielt den Gegner aus der Nähe von Stuttgart bei nur sechs Toren in der zweiten Halbzeit", so der Pressedienst der Freiburgerinnen mit einem Rückblick.

Die Red Sparrows, die in der Vorbereitung durchwachsene Leistungen zeigten, wollen nach mäßiger Turnierleistung am vergangenen Wochenende in Steißlingen die verbleibenden Tage nochmal intensiv nutzen und sich auf das Spiel bestmöglich vorbereiten. "Wir hatten in der Vorbereitung von schlechten bis sehr sehr guten Leistungen alles dabei, meist sogar innerhalb von einem Spiel. Deshalb müssen wir jetzt eine Konstanz reinbringen", blickt Ralf Wiggenhauser auf die Vorbereitung zurück.

Das Spiel wird aufgrund der aktuellen Coronasituation unter strengen Hygienebedingungen und mit nur wenigen Zuschauern stattfinden. Wiggenhauser zur Situation: "Natürlich hätten wir, gerade bei einem Derby, gerne wieder eine volle Halle im Rücken gehabt, aber wir hoffen natürlich, dass die Fans, die dabei sein werden, alles geben und uns lautstark unterstützen. Den Push von der Tribüne brauchen wir!"