08.08.2020 10:19 Uhr - 1. Bundesliga - PM TuS, red

"Gesehen, woran wir arbeiten müssen": TuS Metzingen will Defensive wieder stabilisieren

Edina Rott betont: "Vor allem in der Abwehr müssen wir uns wieder besser einspielen"Edina Rott betont: "Vor allem in der Abwehr müssen wir uns wieder besser einspielen"
Quelle: TuS Metzingen
Die TusSies Metzingen feierten am Freitag einen 33:29 (14:15)-Testspielsieg gegen LK Zug aus der Schweiz. Für die Mannschaft von Edina Rott war es das erste Spiel nach einer fast genau fünfmonatigen Pause.

Nach fünf Minuten lagen die TusSies mit 6:0 in Front. "Der Ball lief wunderbar durch die Reihen, die Chancen wurden eiskalt ausgenutzt, die Abwehr stand sicher und Nicole Roth im Tor ließ keinen Ball an sich vorbei", heißt es im Spielbericht des Erstligisten.

Eine Auszeit der Schweizerinnen bedeutet jedoch einen Bruch - und danach verlief das Spiel mehr so, wie es nach so einer langen Pause zu erwarten war. Kleine Fehler schlichen sich ein, vorne blieben gute Torchancen ungenutzt und hinten öffneten sich dem Gegner dann doch auffällig große Lücken. LK Zug glich so erst zum 10:10 aus und lag zur Halbzeit mit 15:14 in Front.

Der bessere Start in die zweite Halbzeit gehörte ebenfalls den Schweizerinnen, die sich kurzzeitig sogar mit zwei Toren absetzen konnten. Danach griffen die Änderungen von Edina Rott aus der Halbzeit und die TusSies fanden wieder mehr Zugriff auf die Partie.

"In kürzester Zeit wurde der Spielstand egalisiert und direkt ein eigenes Polster aufgebaut", freute sich der Erstligist in seiner Pressemitteilung. Das 26:21 (46.) war die höchste Führung an diesem Abend. Bis zum Abpfiff blieben die Metzingerinnen nun das souveränere Team und gewannen am Ende mit 33:29.

"Die Mannschaft und ich sind erst mal richtig froh, dass wir endlich wieder Handball spielen durften", erklärte Rott anschließend. "Das war auf jeden Fall ein gutes Gefühl. Ansonsten haben wir heute mal gesehen, wo wir stehen, woran wir arbeiten müssen. Die Erkenntnisse aus einem Spiel sind immer ganz anders als aus dem Training."

Eine Atempause nach dem ersten Spiel bleibt den TusSies jedoch nicht. Bereits am heutigem Samstag trifft die Mannschaft von Edina Rott um 18;00 Uhr auf die Füchse Berlin, die am Donnerstagabend bei der Neckarsulmer Sport-Union unterlagen. "Vor allem in der Abwehr müssen wir uns wieder besser einspielen", betonte Rott abschließend. "Daher ist es gut, dass wir gleich die nächste Möglichkeit dazu haben."

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