07.07.2020 11:35 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, bsv

Buxtehuder SV: Vor Training Temperatur messen

Temperaturmessen bei Lea Rühter durch Michael JungblutTemperaturmessen bei Lea Rühter durch Michael Jungblut
Quelle: Buxtehuder SV
Handball-Bundesligist Buxtehuder SV hat mit dem Mannschaftraining unter Corona-Bedingungen begonnen. Vor der ersten Einheit am Montagabend in der Halle Nord war bei allen Spielerinnen und den am Training beteiligten Personen die Temperatur gemessen worden. Dieses soll in den kommenden Wochen gängige Praxis sein.

In Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Wolfram Körner wurden die wichtigsten Corona-Regeln fixiert. Dabei gilt für die Bundesliga-Mannschaft unter anderem, dass jeder, bei dem mindestens 38 Grad gemessen werden, nach Hause geschickt wird. Wer zudem Symptome hat, die möglicherweise auf eine Corona-Erkrankung hindeuten könnten, bleibt vorsorglich zu Hause und darf nicht trainieren. Manager Peter Prior betonte: "Wir sind froh und glücklich, ab heute auch wieder mit Körperkontakt und damit endlich wieder richtig Handball trainieren zu können. Aber wir wollen damit sehr verantwortungsbewusst und vorsichtig umgehen."

Zum Auftakt fehlte die neu verpflichtete Spielerin Johanna Heldmann, die zuvor über Halsschmerzen geklagt und bei ihrem Hausarzt einen Corona-Test habe vornehmen lassen, wie der Verein mitteilte. "Das machen wir künftig grundsätzlich so", so Prior. Jeder Verdachtsfall wird ernst genommen. Erst bei negativem Testergebnis kann die Spielerin wieder ins Training einsteigen. Der Manager will die Risiken so gering wie möglich halten. Alle wissen: Aus einem Corona-Fall könnten schnell mehrere werden und den Trainings- und später den Spielbetrieb schnell mal für zwei oder drei Wochen lahmlegen.

Bei allen anderen 15 Spielerinnen bewegte sich die gemessene Körpertemperatur am Montagabend zwischen 35,6 und 37,2 Grad - alles im grünen Bereich. Das galt auch für die weiteren Neuzugänge Caro Müller-Korn, Meret Ossenkopp, Paula Prior und Teresa von Prittwitz.

Trainer Dirk Leun wollte sich in seiner 13. Spielzeit als BSV-Coach die gute Laune durch die Umstände nicht verderben lassen: "Ich habe richtig Bock auf diese junge Mannschaft und freue mich auf die nächsten acht Wochen Vorbereitung und auf die neue Saison."

Der Mann, der beim BSV jetzt in seine 13. Saison geht, ließ es zunächst noch mal relativ locker angehen. Die Spielerinnen genossen ihr Aufwärmspiel "Speedplay" erstmals nach vier Monaten wieder mit vollem Einsatz und ohne Abstandsgebote

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