05.07.2020 15:36 Uhr - 1. Bundesliga - chs

HSG Blomberg-Lippe bestätigt Teilnahme an der EHF European League

Torben KietschTorben Kietsch
Quelle: HSG Blomberg-Lippe
Die HSG Blomberg-Lippe ist nach 108 "quälend langen" Tagen Spielpause am gestrigen Samstag wieder in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet.

HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch verkündete, dass der Club auch in der kommenden Spielzeit international spielen wird. Die Lipperinnen hatten sich über den vierten Platz zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs für die EHF European League qualifiziert. "Dies haben wir auch getan. Wir wollen in der kommenden Saison auch international wieder von der Partie sein!", stellte Kietsch klar. Nähere Infos dazu, wann die HSG in den Wettbewerb eingreifen würde, gibt es derzeit jedoch noch nicht. Die Auslosung zur ersten Qualifikationsrunde erfolgt Ende Juli.

In der Liga zeichnen sich die ersten Konturen ab. "Wir würden nach dem derzeitigen Rahmenspielplan am Wochenende des 5./6. September mit einem Auswärtsspiel in Göppingen starten. Zum ersten Heimspiel der Saison würden wir die Kurpfalz Bären aus Ketsch in der Halle an der Ulmenallee begrüßen. Natürlich ist dies vor dem Hintergrund der immer noch angespannten Gesundheitslage ein Stück weit mit Vorsicht zu genießen und Änderungen sind nicht auszuschließen", so der HSG-Geschäftsführer.

Wie viele Zuschauer dem Heimspiel gegen Ketsch im September beiwohnen können, vermochte Kietsch noch nicht zu prognostizieren. "Natürlich werden wir voraussichtlich nicht in einer rappelvollen Halle starten können, jedoch sind wir optimistisch, kein Geisterspiel austragen zu müssen. Umso mehr lohnt sich in diesem Jahr der Kauf einer Dauerkarte, da wir unsere Dauerkarteninhaber*innen bei möglichen Restriktionen bevorzugt behandeln werden. Hierzu werden wir Anfang der Woche Infos zum Start des Vorverkaufs bekanntgeben", verspricht Kietsch.

Änderungen wird es bei der diesjährigen Auflage des DHB-Pokals geben. Kämpften bislang u.a. auch die Zweit- und Drittligisten um den Titel des Deutschen Pokalsiegers, werden 2020/21 nur Erstligisten an dem Wettbewerb teilnehmen. Somit hat die HSG theoretisch mit nur zwei Siegen die Möglichkeit, am Final Four teilzunehmen. "So einfach war es noch nie!", scherzte Kietsch abschließend.

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