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01.06.2020 09:47 Uhr - Champions League - chs

In der Übersicht: Der neue Modus der EHF Champions League der Frauen

Dortmund spielt Champions League, Bietigheim hofft auf die WildcardDortmund spielt Champions League, Bietigheim hofft auf die Wildcard
Quelle: Wolfgang Stummbillig, BVB
Der Europäische Vereinshandball wird zur kommenden Saison reformiert. Die Champions League bekommt einen neuen Modus, aus dem EHF-Cup wird die European Handball League und aus dem bisherigen Challenge-Cup folgt dann der EHF Cup als dritthöchster Wettbewerb. Handball-World wirft einen Blick auf die geplanten Spielmodi.

Das Spielformat der Frauen-Champions League gleicht sich dem der Männer an. Waren bislang im Wettbewerb in der Gruppenphase auch schon sechzehn Teams vertreten, so werden statt einer ersten Gruppenphase mit jeweils vier Teams und einem Wechsel in den EHF-Pokal künftig die Clubs nur auf zwei Gruppen aufgeteilt.

Das Teilnehmerfeld zeichnet schon die ersten Tendenzen ab. Gemäß der Rangliste der Europäischen Handballföderation stehen Györi Audi ETO (Ungarn), Rostov am Don (Russland), SCM Ramnicu Valcea (Rumänien), Team Esbjerg (Dänemark), Brest Bretagne HB oder HB Metz (Frankreich), Vipers Kristiansand (Norwegen), Borussia Dortmund (Deutschland), ZRK Kumanovo (Nordmazedonien) und Buducnost Podgorica (Montenegro) ein Startrecht zu.

Ein weiterer Startplatz geht an die erfolgreichste Nation im EHF-Cup der vergangenen drei Jahre. Dänemark hat mit insgesamt sechs Halbfinalisten in den Spielzeiten 2017/18, 2018/19 und 2019/20 gute Chancen, auch wenn die Titel an Rumänien (SCM Craiova, 2018) und Ungarn (Siofok KC, 2019) gingen.

Um die Startplätze 11-16 bemühen sich eine Reihe an Vereinen. Neben dem zweiten französischen Teilnehmer und der SG BBM Bietigheim wollen auch der CSM Bukarest (Rumänien), der FTC Budapest, Siofok KC (beide Ungarn) oder auch traditionsreiche Vereine wie Podravka Vegeta Koprivnica und Krim Ljubljana das Teilnehmerfeld bereichern.

Damit sind mit der Teilnahme an der Königinnenklasse schon jetzt sieben Heimspiele garantiert. Während die beiden Gruppenbesten künftig direkt ins Viertelfinale einziehen, ist der Wettbewerb für die beiden schlechtesten Teams der Gruppenphase beendet. Die Teams auf den Plätzen 3-6 spielen in Überkreuzspielen die vier weiteren Viertelfinalteilnehmer aus.

Eine Auslosung ist erst einmal nicht nötig, auch nicht für die Runde der besten Acht. Erst für das Halbfinale beim VELUX EHF Final 4 würde ohne eine Setzliste wieder gelost werden. Insgesamt wird der Sieger der Königsklasse am Ende 18-20 Partien bestritten haben. Insgesamt werden im Wettbewerb 132 Partien, davon 112 in der Gruppenphase ausgespielt.

Der Modus der EHF Champions League Frauen




Gruppenphase (Doppelrunde):
Zwei Gruppen mit je acht Mannschaften

Play-offs (Hin- und Rückspiel):
M1: B6 vs A3
M2: A6 vs B3
M3: B5 vs A4
M4: A5 vs B4

Viertelfinale (Hin- und Rückspiel,):
M4 vs A1
M3 vs B1
M2 vs A2
M1 vs B2

Halbfinale:
Freie Auslosung der Viertelfinalsieger

Spiel um Platz 3:
Verlierer Halbfinale 1 vs Verlierer Halbfinale 2

Finale:
Sieger Halbfinale 1 vs Sieger Halbfinale 2

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