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29.05.2020 12:22 Uhr - EHF-Pokal - chs

Dänische Frauen-Erstligisten verzichten auf Teilnahme an EHF European League

Kopenhagen-Geschäftsführer: Kim MikkelsenKopenhagen-Geschäftsführer: Kim Mikkelsen
Quelle: kbhbold.dk
Die beiden Dänischen Erstligisten Silkeborg-Voel und Kopenhagen Haandbold haben auf einen möglichen Start in der EHF European League verzichtet. Das teilten die Vereine in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Während zwei mögliche Nachrückkandidaten abgesagt haben, hat mit dem NFH Nykøbing ein weiterer zugesagt. Weitere Vereine will der Verband nun nicht mehr befragen.

"Als Sportmann denke ich, dass wir mitmachen sollten und wir haben uns ernsthaft damit beschäftigt, wie wir es finanzieren könnten, aber eine verantwortungsvolle Entscheidung sagt nein, so Silkeborg-Voels Geschäftsführer Michael Bak, der vor allem die "anfallenden Kosten und die zusätzlichen Rahmenbedingungen der EHF" als KO-Kriterium ansah.

Zustimmung gab es für den Ligasechsten auch vom Hauptstadtclub Kopenhagen Haandbold, der die abgebrochene Spielzeit auf dem vierten Platz abgeschlossen hatte. "Es blutet das Sportlerherz, dass wir das tun, aber als verantwortungsvolles Management müssen wir die richtige Entscheidung für Kopenhagen Haandbold treffen", so Kopenhagens Geschäftsführer Kim Mikkelsen in der gemeinsamen Presseerklärung.

"Die EHF hat viele kommerzielle Rechte des Wettbewerbs übernommen, daher haben wir wenig Werbeflächen, um Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig werden LED-Banden hinter dem Tor, ein blauer Spielboden in der Gruppenphase und eine Livestreamproduktion mit drei Kameras gefordert", so Mikkelsen weiter und betont: "Es hängt nicht alles am Finanziellen, vor allem in diesen Covid19-Tagen.

Der Dänische Handballverband hat in der Folge den Vereinen Aarhus United, Randers HK und NFH Nykøbing einen internationalen Startplatz angeboten, da der dänischen Frauenliga in der European Handball League ein weiterer Startplatz zur Verfügung stehen würde. Allerdings wird nur der Liganeunte Nykøbing das Angebot für internationale Spiele annehmen.

"Wenn man die Reise sieht, die wird die Saison durchgemacht haben, dann ist es finanziell nicht verantwortlich auf ein europäisches Abenteuer zu gehen", so Randers-Vorstand Henrik Schaar gegenüber TV2 Sport. "Sportlich ist es sehr ärgerlich, aber finanziell kann ich das einfach nicht rechtfertigen."

"Es war eine sehr schwierige Entscheidnug für uns zu treffen. Das Herz eines Sportlers in uns sagt ´Natürlich müssen wir in Europa spielen, natürlich müssen wir unseren Spielerinnen, unserem Trainer, dem Verein, den Fans und der Stadt die Europapokalteilnahme geben", so Mads Winther, Vorstandsmitglied von Aarhus United und ergänzt gegenüber TV2 Sport: "Aber wir haben entschieden den Platz nächste Saison abzusagen und uns auf die Zukunft und unser Wachstum zu konzentrieren."

"Wir waren die letzten vier Jahre europäisch und wir waren jedes Jahr stolz unsere Region zu vertreten. Daher wollen wir alles tun, um dabei zu sein und wir haben uns entschieden ´Ja, Danke´zu sagen", so NFH-Vorstandsmitglied Søren Jakobsen.



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