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22.05.2020 16:52 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG, red

Vipers gehen mit Schweizer Nationaltorhüterinnen-Duo in die kommende Saison

Lea Schüpbach wechselt zu den Vipers. Lea Schüpbach wechselt zu den Vipers.
Quelle: privat, Bad Wildungen
Die HSG Bad Wildungen Vipers haben Planungssicherheit zwischen den Pfosten: Der Erstligist verlängerte den Vertrag mit der dienstältesten Vipers-Spielerin Manuela Brütsch und verpflichtete in Lea Schüpbach die zweite Schweizer Nationaltorhüterin. Anne Bocka wird den Verein hingegen verlassen.

Die 36-jährige Manuela Brütsch hütet seit 2012 das Tor der Nordhessinnen. "Mir ist schnell klar geworden, dass ich auf diese Art und Weise nicht aufhören möchte und unbedingt noch zeigen will, welches Potential eigentlich in dieser Mannschaft steckt", erklärte Brütsch zu ihrer Vertragsverlängerung.

Die Schweizerin betonte: "Gerade jetzt in der Zeit, in der wir weder spielen noch mit dem Team trainieren durften, wurde mir umso mehr bewusst, wie viel Spaß ich noch immer habe und dass meine Motivation noch kein bisschen nachgelassen hat. Nach dem abruptem und völlig unvorhersehbaren Saisonabbruch bin ich einfach nur dankbar dafür, dass ich eine weitere Saison das Vipers-Trikot tragen darf."

Vipers-Trainerin Tessa Bremmer freut sich über die Entscheidung: "Wir kennen die Qualitäten von Manu, sie kann Spiele im Alleingang entscheiden, was sie auch diese Saison wieder bewiesen hat. Sie steckt mitten in der Planung für ihr Leben nach dem Handballsport, von daher bin ich umso glücklicher, dass sie ihren Vertrag trotzdem nochmal verlängert hat."

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Die Nachfolge von Bocka tritt Lea Schüpbach an. Die 22-Jährige wechselt vom französischen Erstligisten Paris 92 zu den Vipers und unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag. "Ich freue mich natürlich sehr, in Zukunft zusammen mit meinem "Nati-Gspändli" Lea das Torhüterduo bilden zu dürfen", erklärte Brütsch.

Auch für Schüpbach spielte die Mannschaftskollegin eine Rolle: "Nach meinem ersten Jahr im Ausland in Paris freue ich mich sehr auf die neuen Herausforderungen und die aussichtsreiche Perspektive bei den Vipers. Zusammen mit Manuela Brütsch werde ich versuchen, mit besten Leistungen zu überzeugen. Dabei werde ich sicher auch von Manus langjähriger Erfahrung profitieren - so, wie wir es in der Schweizer Nationalmannschaft auch schon gemeinsam praktizieren!"

Auch Bremmer ist von der Kompatibilität der beiden Landsfrauen überzeugt: "Lea war meine absolute Wunschspielerin auf der Torhüterposition. Sie hat einen anderen Stil als Manu und auch die Stärken der beiden unterscheiden sich. Trotz ihres jungen Alters konnte sie bereits einige internationale Erfahrungen mit der Schweizer Nationalmannschaft sammeln und hat mit Paris auch schon ihre erste Auslandsstation hinter sich."

Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel sieht in der Verpflichtung einer weiteren Schweizerin auf der Torhüterposition viele Vorteile: "Mit Lea kommt eine sehr sympathische und offenherzige junge Frau nach Bad Wildungen. Dass sie und Manu sich bereits aus der Nationalmannschaft kennen, kann für uns nur von Vorteil sein. Die beiden werden uns als eingespieltes Duo, das sich sehr gut ergänzt, sicherlich viel Freude in der kommenden Saison bereiten."



cs