19.05.2020 17:43 Uhr - 1. Bundesliga - PM ÖHB, red

Patricia Kovacs verlässt TuS Metzingen in Richtung Ungarn

Patricia KovacsPatricia Kovacs
Quelle: Tobias Baur, TuS
Patricia Kovacs wechselt im Sommer von Deutschland nach Ungarn. Die 23-Jährige verlässt die TuS Metzingen und schließt sich Mosonmagyarovar an. "Ungarn ist meiner Meinung nach die stärkste Liga der Welt", erklärt Kovacs. "Der Verein ist sehr ambitioniert. Das zeigt auch die Kaderplanung. Ich selbst möchte mich natürlich weiterentwickeln, die nächsten Schritte machen."

Ungarn war 2017 bereits die erste Auslandsstation von Kovacs, von Hypo NÖ wechselte sie damals zu Vaci NKSE. Im Sommer 2018 ging es nach Deutschland zum TuS Metzingen. Nun kehrt die Österreicherin nach Ungarn zurück.

"Neben den Ambitionen des Vereins und der ungarischen Liga, war auch die Nähe zu meiner Familie mit ausschlaggebend", begründet Kovacs. "Ich habe mich eigentlich schnell für Mosonmagyaróvár entschieden."

Mosonmagyarovar ist ein noch relativ junger Verein. Früher fungierte man als zweites Team vom mehrfachen Champions-League-Siegers Györ. 2014 machte man sich schließlich "selbständig" und lag zum Zeitpunkt des Ligaabbruchs in Ungarn auf dem neunten Rang. Ab Sommer übernimmt in János Gyurka ein neuer Trainer das Ruder, der als Spieler und Trainer in Österreich aktiv war.

Neben der Vorfreude auf ihren neuen Verein fiebert Kovacs bereits der nächsten Maßnahme im Nationalteam entgegen. "Ich hatte mich im März schon sehr auf das Nationalteam gefreut und speziell die Spiele gegen Griechenland, Spanien und die Niederlande", blickt sie zurück. "Wir sind als Team auf einem guten Weg und finden uns als Mannschaft immer besser zusammen. Da ein Jahr lang nicht zusammen zu spielen, ist doppelt Schade."

Im März 2020 hätte die österreichische Frauen-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation zweimal gegen Griechenland gespielt, Ende Mai hätten Partien gegen die beiden WM-Finalisten Spanien und Niederlande auf dem Programm gestanden. Nach heutigem Stand, so der Verband, wird das Team erst im September wieder zusammenkommen.