08.05.2020 11:02 Uhr - 2. Bundesliga - PM Rödertal, red

HC Rödertal holt Linkshänderin Anna Frankova zurück

Anna FrankovaAnna Frankova
Quelle: privat, HCR
Die gebürtige Tschechin Anna Frankova kehrt nach drei Jahren in den Bienenstock zurück. Möglich machte das auch die Corona-Pandemie, der zum Abbruch des Spieljahres in vielen Ländern führte. Rödertals Präsident Zschiedrich freut sich über die Neuverpflichtung: "Mit Anna haben wir eine Top-Spielerin für uns gewonnen und sie ist ja keine Unbekannte im Rödertal."

Ihre Ausbildung begann die heute 23-jährige Frankova in Kobylisy, einem Prager Handballclub. In Tschechien schaffte sie es bis in die Juniorennationalmannschaft. Bereits als 18-Jährige wagte sie den Wechsel ins Ausland. Sie wollte sich weiterentwickeln. Ihre erste Station war der HC Rödertal. Anna wurde eine "Biene".

Zwei Jahre sammelte sie unter Trainer Karsten Moos Punkte für die Rödertalbienen. Sie gehörte zu der Mannschaft, die den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. 2017 wechselte sie zu den Vipers nach Bad Wildungen. Auch dort spielte sie sich sehr schnell in die Stamm-Sieben. Anna lebt für den Handball. Aber nach zweieinhalb Jahren bei Bad Wildungen in der 1. Bundesliga wechselte sie auf eigenen Wunsch in die Schweiz.

Frankova: "Die Kontakte sind nie ganz abgerissen"




Bei DHB Rotweiss Thun (1. Liga Schweiz) fand sie eine neue Handballheimat. Nach nur zehn Spielen in der neuen Wahlheimat stoppte der Corona-Virus ihre weitere Entwicklung. Damit endete für Anna auch das Kapitel Schweiz. Da Anna Frankova zwischenzeitlich ein Fernstudium in Prag aufgenommen hat, suchte sie einen Verein, wo sie Studium und Handball unter einen Hut bringen kann. Durch den Weggang von Meret Ossenkopp auf der rechten Außenposition war Rödertal auf der Suche nach einer starken Linkshänderin und man wurde sich ganz schnell einig.

Anna Frankova gehörte in den letzten beiden Jahren zum erweiterten Kader der tschechischen Frauen-Nationalmannschaft und erklärt zu ihrer Verpflichtung: "Ich hatte beim HC Rödertal eine gute Zeit und habe mich auch immer sehr wohl gefühlt. Die Kontakte sind nie ganz abgerissen. Für mich ist es der perfekte Weg Studium, Handball, Familie und Freunde in Einklang zu bringen. Darüber hinaus komme ich in eine gute Mannschaft. Ich freue mich schon auf die neuen Herausforderungen."

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