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05.05.2020 14:28 Uhr - 2. Bundesliga - Sven Dubau, red

Mentaltrainerin der Handball-Luchse: "Spielerinnen sollen wertschätzen, was sie geleistet haben"

Maike Koberg, Mentaltrainerin der Handball-Luchse.Maike Koberg, Mentaltrainerin der Handball-Luchse.
Quelle: HL Buchholz 08-Rosengarten
Seit elf Jahren arbeitet Maike Koberg als Mentaltrainerin mit den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten. Auch durch schwierige Phasen, wie den coronabedingten Saisonabbruch, begleitet sie das Team. "Mir war es wichtig, dass die Spielerinnen nicht den Eindruck haben, auf ihrem Weg ins Ziel ausgebremst worden zu sein", so die 52-Jährige.

Die Spielerinnen der Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten fieberten der dritten Meisterschaft in Folge in der 2. Bundesliga als aktueller Spitzenreiter entgegen, als das Coronavirus die Welt lahmlegte und somit auch die laufende Saison vorzeitig beendete. Um unter anderem in solch schwierigen Phasen besser klarzukommen, unterstützt Mentaltrainerin Maike Koberg die Handball-Luchse jetzt bereits seit elf Jahren, so der Verein in seiner Pressemeldung.

"Mir war es wichtig, dass die Spielerinnen nicht den Eindruck haben, auf ihrem Weg ins Ziel ausgebremst worden zu sein, sondern dass sie wertschätzen können, was sie geleistet haben", sagt die 52-Jährige, die laut Meldung sehr gerne mit den Akteurinnen arbeite. "Was mir diese Serie sehr gut gefallen hat, war das offene Feedback der Spielerinnen. Die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Leistung hat sehr gut geklappt."

Immer für vier bis sechs Spiele setzen sich Koberg und das Team gemeinsame Ziele, die es zu erreichen gilt. Danach treffen sie sich wieder und schauen, ob die gesetzten Ziele erreicht worden sind. Für diese Serie hatte man sich vier verschiedene Phasen vorgenommen. "Wir machen immer zuerst eine Ist- und dann eine Soll-Analyse, fragen uns, sind wir auf dem richtigen Weg. Ein Ziel meiner Arbeit ist es, gerade auch neue Spielerinnen noch besser zu integrieren, so dass zum Beispiel No-Look-Pässe auch funktionieren", so die Mentaltrainerin, die früher selbst für den TSV Ellerbek in der 2. Bundesliga gespielt hat.

Das "Luchse-Urgestein", wie Sven Dubau, Geschäftsführer der Handball-Luchse, Maike Koberg aufgrund ihrer langjährigen treuen Verbundenheit liebevoll nennt, führt Mentaltraining bei mehreren Mannschaften durch. "Jede Spielerin leistet ihren Beitrag", sagt Koberg. "Ältere Spielerinnen vermitteln jüngeren, was wichtig ist."

Die Trainerin macht Übungen mit den Akteurinnen, damit diese sich in Stresssituationen besser konzentrieren können. "Wichtig ist zum Beispiel, wenn jemand von der Bank aufs Feld kommt, dann nicht übermotiviert zu sein. Die entsprechende Steuerung haben wir diese Saison gut hinbekommen", erklärt Maike Koberg, die ihre letzte Einheit mit den Spielerinnen per Videokonferenz realisierte.



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