22.04.2020 13:05 Uhr - 1. Bundesliga - chs mit Material Verein

"Hausaufgaben vor Wochen gemacht": Meenzer Dynamites halten Jahresbudget konstant

Die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05 haben Planungssicherheit. Nach dem Abbruch der Spielzeit in der Handball Bundesliga Frauen und der Wertung ohne Absteiger bleiben die ´Dynamites´ auch kommende Saison in der Beletage. Dann allerdings mit erhöhtem Abstiegsrisiko, denn die Liga soll im kommenden Sommer wieder auf die Mannschaftsstärke von 14 Teams gebracht werden.

"Unsere Hausaufgaben hatten wir schon vor Wochen im Zusammenhang mit dem Lizenzierungsverfahren gemacht. Der Vorstand unseres Vereins hat bereits signalisiert, dass wir das Budget der letzten Saison wieder zur Verfügung haben. Auf dieser Basis haben wir die Lizenz für die erste Bundesliga beantragt", freut sich Abteilungsleiter Karl-Heinz Elsäßer über die Spielzeit im Oberhaus in der kommenden Saison.

"Sportlich wird die Saison 20/21 einen Umbruch für uns bedeuten. Wir werden rund um die sieben Spielerinnen aus dem bisherigen Kader, die uns und dem Mainzer Weg weiter ihr Vertrauen geschenkt haben, ein schlagkräftiges neues Team aufstellen. Über ihre Zusagen freuen wir uns sportlich und vor allem menschlich sehr", so die Sportliche Leiterin Eva Federhenn, die betont: "Wir werden entsprechende Pressemitteilungen dazu in den nächsten Tagen veröffentlichen. Außerdem freuen wir uns natürlich, dass uns Hanne (van Rossum) als Unterstützung im Physio-Bereich erhalten bleibt."

Federhenn: "Bisherigen Weg weiter fortsetzen"


Trotz des Umbruches gibt es für die Mainzer Verantwortlichen keinen Grund, von der bisherigen erfolgreichen Linie abzuweichen, wie Eva Federhenn erläutert: "Unseren bisherigen Weg, junge Spielerinnen zu fördern, werden wir weiter fortsetzen und deshalb auch vier Perspektivspielerinnen aus unserer Drittligamannschaft in den erweiterten Bundesliga-Kader aufnehmen."

Und auch wenn die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie nicht einfach ist, geben sich die beiden Verantwortlichen und der neue Trainer Florian Bauer optimistisch: "Wir müssen aktuell einfach ganz neue Wege gehen, aber weiter geht es immer. Intensive Videostudien, Empfehlungen bzw. Austausch mit Trainerkollegen und Beratern, und dann geht´s an die Gespräche und so führen wir aktuell Skype-Konferenzen mit potentiellen Kandidatinnen. Wir arbeiten hier im Dreierteam intensiv zusammen."

Auch den Spielerinnen-Transfermarkt werden sie weiterhin intensiv beobachten, denn hier wird sich vermutlich aufgrund der finanziellen Auswirkungen aus der Corona-Pandemie noch einiges bewegen.



cs