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06.04.2020 18:53 Uhr - 2. Bundesliga - PM HCR, red

Zweitligist HC Rödertal stellt neuen Cheftrainer vor

Rödertal hat seine Trainerfrage gelöst. Rödertal hat seine Trainerfrage gelöst.
Quelle: Stefan Michaelis, HCR
Der HC Rödertal hat die Trainerfrage gelöst: Karsten Schneider übernimmt ab 1. Juli 2020 als Cheftrainer die Nachfolge von Frank Mühlner beim HC Rödertal. Der 45-jährige Schneider wechselt vom österreichischen Erstligaclub UHC Müllner Bau Stockerau ins Rödertal, wo er einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieb.

"Mit Karsten Schneider hat der Verein einen auch international erfolgreichen Trainer gefunden", freut sich Präsident Andreas Zschiedrich. "Er verbindet Kompetenz sowohl im Leistungs- als auch im Nachwuchsbereich. Ebenso überzeugt haben mich seine Spielphilosophie und sein Werteverständnis. Ich glaube, dass er gut zu unserem Verein passt."

Der Inhaber der A-Lizenz des ÖHB und aktuell angehende EHF Master Coach freut sich auf seine neue Aufgabe: "Ich lebe und ich liebe Handball. Die Aufgaben, die ich beim HC Rödertal übernehmen soll, sind äußerst reizvoll."

Spielerinnen weiterzuentwickeln und Nachwuchstalente zu begleiten und zu integrieren, so Schneider weiter, "passt zu meinen Erfahrungen in Österreich. Und ich möchte meine Spielphilosophie den Mannschaften vermitteln. Mit der 2. Bundesliga hat Deutschland eine spielstarke Liga mit großer Konkurrenz. Sich da durchzusetzen wird eine große Herausforderung."

Geboren ist Schneider in Eberswalde (Brandenburg). Seine Trainerlaufbahn begann 2010 in der brandenburgischen Verbandsliga der Männer. 2015 wechselte er nach Österreich zu MGA Fivers Wien. Zwischen 2016 und 2018 errang er mit von ihm betreuten Jugendmannschaften der 1. Österreichischen Liga mehrere Staats- und Landesmeistertitel.

Mit den Frauen der MGA Fivers gewann er 2017 den ÖHB-Cup und wurde in der Woman Handball Austria Liga Vizestaatsmeister. Danach folgte der Wechsel zum UHC Müllner Bau Stockerau. Mit Stockerau konnte er die Erfolge gleich im ersten Jahr mit dem Sieg des ÖHB Cup und der Vizestaatsmeisterschaft wiederholen. Nach dem 5. Platz im Vorjahr steht Stockerau aktuell auf dem dritten Platz in der 1. Österreichischen Liga.



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