30.03.2020 12:00 Uhr - 1. Bundesliga - Nele Hüpper

"Die Situation beschäftigt mein ´Nebenhandballleben´ extrem": Saskia Weisheitel im Interview

Saskia Weisheitel vor ihrem Dortmunder CaféSaskia Weisheitel vor ihrem Dortmunder Café
Quelle: privat
Bundesligasaison: abgebrochen. Café: geschlossen. Die aktuellen Entwicklungen um Corona machen auch vor Saskia Weisheitel, Kreisläuferin beim BVB, nicht halt. Die 30-Jährige hat im September ein Café in Dortmund eröffnet, das herzallerliebst im Kreuzviertel. Wie funktioniert das, mit der Selbstständigkeit und der Profikarriere in Zeiten von Corona? Warum gibt es in ihrem Laden eigentlich Gebäck am Stiel und was erwartet sie im Sommer? Ein Interview über Handball, die HBF und mit Liebe zubereitete Waffeln - manchmal auch mit Mett.

Eine generelle Frage zu Beginn: Was begeistert dich an deinem Sport?

Saskia Weisheitel:
Ernsthaft? Ich finde einfach, dass Handball ´ne authentische, attraktive und schnelle Sportart ist und dass alle so nahbar sind. Ich liebe einfach diesen Sport und weiß ganz genau, dass es nicht selbstverständlich ist, als Frau mit diesem Sport seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Gerade in Deutschland. In Berlin habe ich neben dem Training und den Spielen 40 Stunden gearbeitet. Das ist so nicht selbstverständlich.

Seit dem 20. März seid ihr beim BVB nicht mehr im Training - wie ist das so für dich und wie hältst du dich trotzdem fit?

Saskia Weisheitel:
Das ist völlig ungewohnt. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal, abgesehen von der Sommerpause, so lange frei hatte. Und keiner weiß bis wann. Das ist was ganz anderes. Ich glaube, man hat das Ganze, die Tragweite noch nicht realisiert. Es geht einfach nicht weiter mit der Saison. Erstmal haben wir bis zum 31.03. Urlaub. Aber wir haben natürlich von unserem Trainer einen Trainingsplan bekommen. Ich gehe jeden Tag laufen und mache Zuhause noch was. Wir haben einen konkreten Plan, was wir machen sollen. Nach dem 31. März erfahren wir dann, wie es weiter geht. Ja, es ist beschlossen, dass die Saison vorbei ist, aber es weiß niemand, wie es so wirklich weitergeht. Anfang April bekommen wir weitere Informationen.

Wie gehst du mit diesem Saisonabbruch in der Bundesliga um - immerhin stehst du mit dem BVB auf dem ersten Tabellenplatz?

Saskia Weisheitel:
Ich muss tatsächlich sagen, dass ich das noch gar nicht so wirklich realisiert habe. Es fühlt sich im Moment so an, als ob man kurz frei hätte, eine kurze Pause macht. Die Saison ist ja jetzt erst so richtig in der heißen Phase, jetzt ging es gerade in die entscheidenden Spiele. Wir hätten noch nach Bietigheim gemusst, es hätte einige spannende Spiele in der Liga gegeben. Keiner weiß, wie die Saison gewertet wird, darüber wird ja auch noch diskutiert. Wie geht man damit um... Keiner weiß irgendwas. Das ist schon eine komische Situation. Wie gesagt, dass wären jetzt die entscheidenden Spiele. Bietigheim hätte in Thüringen und in Metzingen gespielt und wir noch in Bietigheim, mit derzeit einem einen Punkt Vorsprung. So eine Saison hast du vielleicht nur einmal, dass du bis dato nur ein Spiel verlierst.

Zwischen Saisonabbruch und Selbstständigkeit: Saskia Weisheitel




Inwieweit betreffen die Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch dich persönlich, mal abseits vom Handball?

Saskia Weisheitel:
Mich betreffen diese Einschränkungen extrem wegen meines Cafés. Für mich ist das eine neue Herausforderung. Ich habe das Café herzallerliebst erst seit Ende letzten Jahres, seit September. Es ist eh noch alles neu für mich. Das Tagesgeschäft hat sich schon eingespielt, aber alles was so Buchhaltung, Personal und das Drumherum betrifft, sind Dinge, mit denen man sich sonst als Arbeitnehmer nicht beschäftigt. Damit muss ich mich jetzt als Café Besitzerin anders auseinandersetzen. Jetzt hat sich alles so langsam eingegroovt und dann kommt so eine Ausnahmesituation. Eine Situation, die du so noch nie irgendwo gelesen hast, mit der du dich so nicht beschäftigt hast, mit der sich aber selbst erfahrene Steuerberater und Ämter noch nicht auskennen. Diese gesamte Situation betrifft somit auch mein "Nebenhandballleben" extrem.

Natürlich kommt man jetzt mal zu all den Sachen, die man sonst aufgeschoben hat. Ich glaube jeder hat im Moment eine super geputzte Wohnung (lacht). Aber ich muss auch sagen, bei mir ist aktuell auch keine Langeweile aufgekommen. Ich lese tausende von Anträgen, lese mich durch die Websites vom Arbeitsamt, um zu gucken, wie ich dieses und jenes beantrage... Stundung ist auch so ein Thema, mit dem ich mich noch nie vorher beschäftigt habe. Gefühlt habe ich seit dieser Ausnahmesituation mehr zu tun, obwohl der Laden zu ist. Jetzt ist aktuell natürlich auch noch so geiles Wetter und alle wollen raus. Fürs Café wäre das perfekt. Wenigstens gehe ich einmal am Tag laufen und ansonsten ist bei mir noch keine Langeweile aufgekommen.

Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, dich mit einem Café herzallerliebst selbstständig zu machen? In der Bundesliga zu spielen ist sicherlich sehr zeitintensiv, du hast als Social Media Managerin in einer Agentur in Dortmund gearbeitet...

Saskia Weisheitel:
Ich hatte schon immer den Traum, ein Café zu haben. Ich komme ja eigentlich aus Rostock und als ich in Berlin gespielt habe, kam dieser Wunsch immer mehr. Schon damals habe ich gesagt, ich möchte unbedingt irgendwann in meinem Leben mal ein Café eröffnen. Als Sportlerin ist das natürlich super schwer zu realisieren, weil du nie länger als zwei Jahre planst. Ich habe meinen Bachelor und Master gemacht und wusste dann auch, dass ich in dem Feld erstmal arbeiten möchte und dann habe ich lange überlegt, was für ein Café ich machen möchte, dass man keinen Koch braucht usw. Da gibt es super viele Auflagen in Deutschland, was die Hygiene und auch die Mitarbeiter angeht. Ich wollte mir erstmal ein Konzept überlegen, um mein Café zwar relativ simpel zu halten, aber alles sehr liebevoll aufzubereiten.

Eigentlich wollte ich das Ganze schon 2018 mit einer Mitspielerin und einer sehr guten Freundin zusammen machen. Dann haben sich aus privaten Gründen einige Dinge verschoben und wir haben das Konzept und die Idee erstmal zurück in die Schublade gelegt. Viri hat sich dann leider das Kreuzband gerissen und ich musste am Fuß operiert werden. Und dann bin ich im Februar letzten Jahres aus Lemgo von der Reha zurück nach Dortmund gefahren. Da saß ich also im Auto und habe bei Immoscout geguckt, ob die Immobilie, die Virag Vaszari und ich im Auge hatten, frei ist.

Da war vorher ein Bäcker drin, der eh immer zu hatte, im Kreuzviertel in Dortmund. Und eben genau diese Immobilie war drin und das war einfach... warum gucke ich gerade dann, bei Immoscout rein?! Ich musste das einfach machen. Dann habe ich alles aus der Schublade rausgeholt, den Businessplan, den Finanzplan - ich habe alles ein bisschen verfeinert und dann ging´s los. Nachdem ich bis Mai mit dem Makler die Vermieter überzeugen musste, da die unbedingt wieder einen Bäcker drin haben wollten, ging wider Erwarten alles relativ schnell und es war alles gut geplant. Nach knapp acht Wochen Umbau konnte ich herzallerliebst eröffnen.



Auch mit dem Kredit - da muss man sich wirklich entscheiden, hin und her überlegen, am Ende aber eine Entscheidung treffen, mache ich das jetzt oder nicht, dann gehen dir auch Gedanken durch den Kopf wie "scheiße, jetzt gibt´s keinen Weg mehr zurück", "was, wenn´s nicht klappt". Ich bin schließlich bei dem Waffelkonzept gelandet, weil ich damals schon mit Virag überlegt hatte, was wir Cooles machen können. Waffeln haben eine unfassbar große Zielgruppe, egal ob Männer oder Frauen, jung oder alt. Wer mag bitte keine Waffeln?

Wir haben dann nach einem Alleinstellungsmerkmal, gesucht. Das sind dann in meinem Café die drei verschiedenen Waffelteige. Wenn man die Foodtrends heutzutage sieht, ist es wichtig, auch eine vegane oder eine glutenfreie/Protein Variante anzubieten. Ich selbst vertrage kein Weizen, deswegen war das von Anfang an klar, dass es auch eine Variante ohne Weizen gibt. Ich kenne das ja selbst, wie das ist, wenn man im Café sitzt und alle essen irgendwelche geilen Kuchen, nur du kannst keinen essen. Ein weiterer Punkt, der uns von anderen Cafés und Waffelläden abhebt, ist, dass es neben den süßen Waffeln eben auch herzhafte gibt und dass man sich die Waffel selbst belegen kann.

Was ist denn das Besondere an deinen Waffeln?

Saskia Weisheitel:
Also wir verkaufen WaffelPops, Waffeln am Stiel. Die sind in Deutschland noch nicht so weit verbreitet, ich habe die hier in Dortmund am Hauptbahnhof gesehen, aber das sind mehr so lange, dünne Stäbe. Auf manchen Streetfoodfestivals sieht man sowas mal, aber so richtig große Waffeln mit Belag, wie wir sie verkaufen, die habe ich so noch nicht gesehen. Das Besondere sind auf jeden Fall unsere drei Waffelteige. Ich stand Ewigkeiten in der Küche und habe die Rezepte getestet und ausprobiert. Und dann natürlich, dass es süße und herzhafte Varianten gibt.

Süße Waffeln kann jeder irgendwie geil belegen: warme Schokolade, Obst und was Süßes zum Beispiel. Aber bei herzhaften Waffeln muss man bisschen überlegen. Unsere Teige sind vom Grundrezept her nicht so süß, sodass man sie eben sowohl süß als auch herzhaft belegen kann. Dieser gewisse Kontrast zwischen Waffel mit herzhaftem Belag ist genau richtig, nicht zu doll. Viele Gäste trauen sich am Anfang nicht so richtig, eine eigene Waffel herzhaft zusammenzustellen. Auf unserer Karte haben wir deswegen auch ein paar Vorschläge, wie man die Waffeln herzhaft belegen kann, zum Beispiel als "CheesyPop".



Wie verbindest du eigentlich deine Handballlaufbahn mit deinem Café?

Saskia Weisheitel:
Ich muss sagen, ich verbinde Handball so gar nicht mit meinem Café. Mir ist es teilweise eher unangenehm, wenn ich da im Café drauf angesprochen werde. Natürlich haben das inzwischen einige Fans mitbekommen, was mich total freut. Aber in einer Fußballstadt wie Dortmund wissen viele nicht einmal, dass BVB auch Handball hat. Und schon gar nicht, dass es eine Frauen Bundesligamannschaft gibt. Die meisten Leute, die dich in der Stadt mit den BVB-Klamotten sehen, denken, du bist einfach der heftigste Fußballfan, der die neuste Kollektion trägt, weil wir nun mal die gleichen Klamotten haben. Wenn die Fans dann sagen "Hey, seid ihr die Fußballmannschaft?" dann sag ich meistens nur "Nee, Handball." Das ist immer noch so.

Handball geht hier neben dem Fußball ein bisschen unter, das ist einfach so. Auch wenn´s immer mehr wird. Es gibt genug Fans, die inzwischen von meinem Café wissen und auch vorbeikommen. Generell scheue ich mich aber das zu sagen. Wenn jemand ins Café kommt und fragt, ob ich die Handballerin bin, dann sage ich zwar ja. Aber das ist mir meistens eher unangenehm. Unseren eigenen Spieltag verbinde ich gar nicht mit dem Café, aber wenn die Fußballer vom BVB ein Heimspiel haben, dann gibt es den StadionPop - eine Waffel mit Butter, frischem Mett und Zwiebeln. Es war einfach perfekt so einen StadionPop zu machen, denn das Café liegt auch auf dem Weg zum Stadion. "Mett & Bier, das gönn ich mir".



Wenn du dein Café mit drei Wörtern beschreiben müsstest, welche wären das?

Saskia Weisheitel:
Natürlich herzallerliebst. Der Name ist Programm. Drei Wörter zu finden ist aber schwierig. Meine Mädels kommen immer rein und sagen, es wäre ein bisschen wie im Katalog. Es ist alles perfekt aufeinander abgestimmt, aber gleichzeitig auch super gemütlich. Ich muss sagen, dass das alles in dem Wort herzallerliebst zusammenfließt. Dieses Wort ist so unfassbar voller positiver Emotionen, so ein altes, deutsches Wort. Viele ältere Omis stehen vor dem Laden und sagen so süß "herzallerliebst", freuen sich über diesen Namen.

Die jungen Leute nutzen das Wort selten, finden das aber ziemlich cool. Eigentlich brauche ich keine drei Wörter, herzallerliebst reicht. Und mit Liebe zubereitet, das ist ja auch der Slogan, der zum Café dazugehört. Darauf lege ich auch einfach sehr großen Wert. Ich sage den Mädels, die bei mir arbeiten, dass die Leute lieber einen kleinen Augenblick länger warten sollen, dafür die Waffel dann aber wirklich schön ist. Die wenigsten Kunden kommen mit Stress in den Laden, viele sitzen vor ihrer Waffel und sagen, dass die fast zu schön zum Essen ist. Das ist genau das, was ich möchte.

"Ich brenne für dieses Café, das ist einfach so geil und macht einfach Spaß."




Warum hast du jetzt ein Café in Dortmund aufgemacht und nicht etwa in Rostock?

Saskia Weisheitel:
Na ja, weil ich hier Handball spiele (lacht). Würde ich in Rostock Handball spielen, wäre das Café natürlich Zuhause. Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, um solch ein Café aufzumachen. Noch muss ich davon nicht leben, weil ich Handball spiele und mir mit dem Café einfach ein zweites Standbein aufbauen kann. Außerdem habe ich kein Kind, kein Haus, nichts, an das ich örtlich wirklich gebunden bin. Natürlich hätte ich das gern in Rostock gemacht, aber ich spiele halt jetzt gerade in Dortmund Handball. Wie ich es ab dem Sommer angehe, wenn ich nicht mehr in Dortmund bin, wird sich zeigen. Es kommt immer wieder irgendeine neue Situation. Auch wenn ich das Café hätte und nicht mehr Handball spielen würde, heißt das nicht, dass ich in Dortmund bleiben würde. Es wäre vielleicht auch einfach langweilig, wenn es keine neuen Herausforderungen gäbe.

Mit dem Café unterstützt du ja auch karitative Zwecke - wie sieht das aus?

Saskia Weisheitel:
Alle unsere To-Go-Materialien sind nachhaltig. Gastronomie ist generell eine Branche, in der täglich immens viel Müll produziert wird. Alles, was wir an Verpackungen jeden Tag wegschmeißen, ist echt der Wahnsinn. Deswegen war es mir wichtig, in die andere Richtung einen Beitrag zu leisten. Von den Bechern über die Deckel bis hin zu den Schalen - das ist alles nachhaltig produziert, genauso wie unser Holzbesteck. Das gehört für mich einfach dazu.

Auch die Holzstäbchen für die WaffelPops sollten was Besonderes sein und cool aussehen. Da bin ich nach einiger Suche auf die Caritas in Lüdinghausen gestoßen. Die Jungs und Mädels in der Behindertenwerkstatt machen das so wundervoll, ich war auch vor Ort und habe mir das angeschaut. Jedes einzelne unserer Stäbchen wird mit Tampondruck, einem Tiefdruckverfahren, bedruckt. Das finde ich ziemlich toll. Da sieht auch jedes Stäbchen ein bisschen anders aus, das gefällt mir. Um die auch mehr in den Vordergrund zu stellen und die Caritas nicht nur auf unsere Plakate zu drucken, ist auf jedem 100. Stiel ein Herz oben eingebrannt.

Wenn du als Kunde bei uns im Laden eine Waffel mit Herz auf dem Stiel hast, bekommst du eine kleine Überraschung als Geschenk. Manche Kunden sind nicht immer aufmerksam, dabei gibt es auf dem Tresen einen Aufsteller, der auf die Aktion hinweist. Wir sehen ja, wenn man den Stiel in das Waffeleisen steckt, dass da ein Herz drauf ist. Manche Gäste bemerken das beim Essen gar nicht, aber wir machen die dann gern mal darauf aufmerksam.

Wie schaust du auf die Veränderungen, auch auf die, die jetzt im Sommer auf dich zukommen?

Saskia Weisheitel:
In der ersten Zeit der Caféeröffnung habe ich super viel alleine gemacht, bin nach dem Frühtraining in den Laden rein, abends dann wieder zum Training... Das waren harte Zeiten im November und Dezember. Wir trainieren so acht bis neun Mal die Woche. Generell glaube ich einfach, dass das ein super heftiges Jahr für mich wird. Ich liebe dieses Café so sehr, weil es schon immer ein Traum war. Das vermittle ich auch meinen Mädels. Bei uns im Laden gibt es keine wirkliche Hierarchie, würde ich sagen.

Aber ich bin extrem streng, was das Putzen angeht. Und natürlich habe ich hyper Angst im Sommer zu gehen. Das Café ist noch sehr neu, es ist ja nicht so, dass das Café schon lange existiert und läuft und ich jetzt einfach so gehen kann. Ich habe da schon extreme Angst zu gehen. Es ist einfach ein Unterschied, wenn ich da bin. Ich bin super glücklich über meine Mädels im Laden, ich habe eine Festangestellte und vier Studentinnen als Aushilfen. Die sind alle so liebevoll zu den Gästen und machen das super gut. Ich habe auch immer mal Testkunden da (lacht). Aber es ist einfach ein Unterschied, wenn ich selbst hinterm Tresen bin. Ich bin gespannt, auf die neuen Herausforderungen im Sommer.

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Saskia Weisheitel im Einsatz für Borussia Dortmund - Foto: Tobias Baur, TuS Metzingen