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19.03.2020 18:06 Uhr - 2. Bundesliga - PM HSG, red

"Froh, dass nun Fakten geschaffen worden sind" - HSG Freiburg über den Abbruch der Frauenbundesliga

Freiburg kann sich auf eine weitere Saison in der 2. Liga freuenFreiburg kann sich auf eine weitere Saison in der 2. Liga freuen
Quelle: Red Sparrows Freiburg
Die Handball Bundesliga Frauen zog am gestrigen Mittwoch die Bremse und beendete den bislang pausierenden Spielbetrieb der 1. und 2. Liga mit sofortiger Wirkung. Der Ligaverband stellte zudem klar, dass es aufgrund der aktuellen Situation keinen Abstieg geben werden, für die Red Sparrows der HSG Freiburg bedeutet dies Planungssicherheit. "Vor allem in unserer Situation ist es doppelt schwierig gewesen, da wir nicht gewusst haben, in welcher Liga es für uns weiter geht", so Raynald Thommen, Vereinsvorsitzender des Tabellenvorletzten der zweithöchsten Spielklasse.

"Für die HBF steht die Gesundheit der Bevölkerung, der Spielerinnen sowie aller darüber hinaus am Spielbetrieb beteiligten Personen im Vordergrund. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen in Bezug auf das Corona-Virus und in Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedsvereinen sieht der HBF-Vorstand sich gezwungen, die aktuelle Bundesliga-Saison 2019/20 abzubrechen", hatte die Handball Bundesliga Frauen am gestrigen Mittwoch erklärt und beschlossen, dass es sowohl aus der 1. wie auch der 2. Liga keinen Absteiger geben werde.

"Wir sind froh, dass durch die HBF nun Fakten geschaffen worden sind. Das anstrengendste in den letzten Tagen ist die Ungewissheit gewesen, wie es weitergehen wird", erklärte Raynald Thommen, 1. Vorsitzenden der HSG Freiburg.

"Vor allem in unserer Situation ist es doppelt schwierig gewesen, da wir nicht gewusst haben, in welcher Liga es für uns weiter geht", so Thommen weiter. Der Aufsteiger stand nach 22 Spieltagen mit 10:34 Punkten auf dem vorletzten Platz der 2. Liga - mit drei Punkten Abstand auf Werder Bremen und den TVB Wuppertal.

Der feststehende Klassenverbleib ist das eine, "eine wirtschaftliche Herausforderung" sieht Thommen auf der anderen Seite und erläutert: "Durch die ausfallenden Heimspiele fehlen uns wichtige Einnahmen wie Tickets- und Thekeneinnahmen, welche wir kompensieren müssen, um unter dem Strich auf eine schwarze Null zu kommen. Wir sind daher klar auf die Solidarität unserer Sponsoren, Freunde und Gönner sowie Spielerinnen und Trainer angewiesen, um das zu stemmen."

"Sport muss jetzt aber zunächst hinten anstehen"




"Aber natürlich bietet uns ein weiteres Jahr in der 2. Liga ebenso wieder neue Möglichkeiten, sowohl finanziell als auch sportlich zum Beispiel in Bezug auf Neuzugänge", erläuterte der Vorsitzende der HSG Freiburg und fügt an: "Wir können nun in der Planung für eine nächste Saison - natürlich weiterhin mit allen Unklarheiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie - zumindest in einem gewissen Rahmen agieren."

"Wissen gerade noch nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen", räumte Red Sparrows Trainer Ralf Wiggenhauser ein. "Ich denke es ist die völlig richtige Entscheidung und wir müssen die Situation so annehmen wie sie ist. Wir als Mannschaft freuen uns natürlich über eine weitere Saison in der zweiten Liga. Haben alles dafür getan um die Klasse zu halten, tolle Erfahrungen gemacht und freuen uns noch ein Jahr dazu zugehören."

Der Blick richte sich aber weit über den Handball hinaus, betont Raynald Thommen: "Der Sport muss jetzt aber zunächst hinten anstehen; wichtig ist, dass wir nun gemeinschaftlich an der Gesundheit von und für uns alle mitwirken und auch bei den Folgen von COVID-19 zusammenstehen werden. Danach freuen wir uns alle wieder auf tollen 2. Liga-Handball in Freiburg!"

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