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09.03.2020 12:15 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Lintfort gewinnt "erwartet zähe Partie" gegen HSG Freiburg

9 Tore: Naina Klein9 Tore: Naina Klein
Quelle: Martin Zilse, TuS
Einen deutlichen 24:15-Heimerfolg konnten die Handballerinnen des TuS Lintfort in der 2. Bundesliga gegen die HSG Freiburg einfahren. Damit hat sich der TuS Lintfort seine gute Ausgangsposition in der Tabelle bewahrt und kann für die nächsten Spiele etwas durchatmen. Für die Gäste hat sich die Situation dagegen deutlich verschärft, Freiburg belegt nun den vorletzten Platz in der Tabelle.

Beide Teams zeigten laut Freiburgs Trainer Ralf Wiggenhauser kein gutes Spiel. "Von zwei schlechten Teams waren wir allerdings nochmal das Schlechtere", lautete das Urteil des Red Sparrows Coaches nach dem Spiel.

"Es war die erwartet zähe Partie und ich bin froh, dass wir das heute souverän gelöst haben" war Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem Spiel erleichtert. Ihre Mannschaft hatte sich gut auf die sehr destruktiv spielenden Gäste eingestellt und zeigte in der Abwehr die nötige Präsenz. Nach einer ausgeglichenen Startphase steigerte sich der TuS in der Abwehr und zeigte sich im Angriff zielstrebiger als die Gäste. Vor allem Becky van Nijf und Naina Klein sorgten immer wieder für Druck im Rückraum und so führten die Gastgeberinnen zur Pause verdient mit 12:8 Toren.

"Nach der Pause haben wir das eigentlich clever verwaltet. Schön war das sicher nicht, aber wir wollten heute nicht ins offene Messer laufen und die Gäste ins Spiel kommen lassen" analysierte Grenz-Klein nach dem Spiel. Lintfort hielt den Vorsprung souverän und als in der Schlussphase auch die angeschlagene Torjägerin Loes Vandewal eingesetzt werden konnte, war die Partie endgültig entschieden. "Die letzten zehn Minuten waren furchtbar. Wir waren insgesamt einfach zu leblos und haben an nichts geglaubt", so Wiggenhauser.

"Loes hat da deutlich gezeigt, wie wertvoll sie ist und in den wenigen Minuten ihres Einsatzes drei Tore erzielt und eines vorgelegt", freute sich Bettina Grenz-Klein über den Kurzauftritt ihrer Torjägerin. "Wir haben uns auch durch einige ruppige Fouls der Gäste nicht aus dem Konzept bringen lassen und waren heute auch im Überzahlspiel richtig gut. Das sollte uns jetzt die nötige Ruhe geben, unsere gute Ausgangsposition auch noch etwas auszubauen." Auf den TuS Lintfort warten nun nach dem Auswärtsspiel in Waiblingen am kommenden Wochenende gleich drei Heimspiele in Serie.

Dennoch gibt es auch durchaus Positives zu berichten: Angelika Makelko zeigte gerade in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und war mit fünf Toren beste Werferin der Red Sparrows. Nach langer Verletzungspause scheint Makelko wieder zu alter Stärke zurückzufinden.

Johanna Chaumet, die schon häufiger im Kader stand, aber noch nicht auf dem Feld, konnte ihre ersten Spielminuten feiern und krönte ihr Debüt sogar mit einem Tor: "Johanna zeigt in unserer 2. Mannschaft eine super Leistung und hängt sich jedes Training voll rein. Ich freue mich sehr für sie. Ihren Einsatz hat sie sich mehr als verdient", lobte Wiggenhauser die Linksaußen.



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