07.03.2020 15:51 Uhr - Europameisterschaft - red mit Material DHB

Vorfreude auf Heimspiel bei Amelie Berger, Bietigheimer Oberbürgermeister mit mündlicher Bewerbung für WM 2025

Amelie BergerAmelie Berger
Quelle: Marco Wolf
Für die deutschen Frauen geht es Ende des Monats in zwei Duellen gegen Slowenien um den Gruppensieg in der EM-Qualifikation. Beide Teams haben 4:0 Punkte auf der Habenseite und scheinen die beiden Tickets zur Endrunde der EHF EURO in dieser Gruppe bereits sicher zu haben. "Mit zwei Siegen können wir das EM-Ticket schon vor den Juni-Spielen lösen, unser Ziel und Anspruch ist der erste Platz in der Gruppe, selbst wenn Platz zwei für die Qualifikation reicht", unterstreicht Amelie Berger vor ihrem Heimspiel in Bietigheim-Bissingen. Der Oberbürgermeister bekundete unterdessen Interesse an der Ausrichtung von Spielen der WM 2025, für die der DHB gemeinsam mit den Niederlanden den Zuschlag erhalten hatte.

Der erste Vergleich findet am 25. März in Celje statt, das Rückspiel dann am Sonntag dem 29. März in der EgeTrans Arena in Bietigheim-Bissingen, der Anwurf erfolgt um 16.30 Uhr. "Wir müssen jedes Spiel nutzen, um uns weiterzuentwickeln und dann auch fit zu sein für die EM", gibt Amelie Berger gegenüber der Homepage des DHB die mit Blick auf die im Dezember in Dänemark und Norwegen ausgetragene Endrunde die Richtung vor.

"Slowenien ist ein starker Gegner mit guten Rückraumspielerinnen", hatte Bundestrainer Henk Groener zuvor erklärt. "Ihnen fehlt über mehrere Spiele hinweg etwas die Stabilität, in einem einzelnen Spiel sind sie aber sehr gefährlich, wie ihr Sieg gegen die Niederlande bei der WM in Japan gezeigt hat. Dennoch gehen wir mit dem Ziel in die beiden Spiele, vier Punkte zu holen." Groener setzt dabei auf 13 WM-Fahrerinnen. Meike Schmelzer fehlt verletzt, die angeschlagenen Alina Grijseels und Xenia Smits werden geschont.

"Die ist sehr groß", erklärte Jürgen Kessing, Oberbürgermeister Bietigheim-Bissingen, auf die Frage nach Vorfreude auf das Länderspiel: "Ich bin zuversichtlich, dass die Halle gut gefüllt sein wird und es eine gute Stimmung gibt. Und natürlich hoffen wir auf einen deutschen Sieg." Kessing denkt auch gerne an die Spiele der Frauen-WM 2017 zurück: "Das sind ausschließlich tolle Erinnerungen an eine Gänsehaut-Atmosphäre, das ist immer noch unglaublich. Wir hatten eine starke Vorrundengruppe mit exzellentem Handball gesehen, mit der höchsten Zuschauerzahl pro Spiel. Daher reiche ich jetzt schonmal unsere mündliche Bewerbung für 2025 ein, schriftlich werden wir es nachreichen."

Denn der Zuschlag für die WM-Endrunde 2025 war ebenso ein Thema bei der Pressekonferenz vor dem nächsten Länderspiel: "Für eine gemeinsame WM mit den Niederlanden wären wir ein Super-Standort, mit einem sachkundigen Publikum. Wir haben hier ein Super-Handball-Umfeld, und als amtierender deutscher Meister ist Bietigheim ein wichtiger Faktor fürs Nationalteam dank internationaler Erfahrung", so Kessing. Auch für Amelie Berger ist 2025 ein Ziel: "Für einen Sportler ist es großartig, im eigenen Land ein Turnier zu spielen. Ich hoffe, dass ich dann dabei bin. Ich denke wir sind gerade dabei, etwas Großes aufzubauen - da ist eine Heim-WM ein guter Zwischenstopp um etwas zu zeigen."

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Das aktuelle Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft:




  • Dinah Eckerle (SG BBM Bietigheim)
  • Isabell Roch (Borussia Dortmund)
  • Marlene Zapf (TuS Metzingen)
  • Amelie Berger (SG BBM Bietigheim)
  • Julia Behnke (Rostov Don/Russland)
  • Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim)
  • Alicia Stolle (Thüringer HC)
  • Mia Zschocke (TSV Bayer 04 Leverkusen)
  • Emily Bölk (Thüringer HC)
  • Ina Großmann (Thüringer HC)
  • Maren Weigel (TuS Metzingen)
  • Julia Maidhof (HSG Bensheim/Auerbach)
  • Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim)
  • Shenia Minevskaja (Brest Handball/Frankreich)
  • Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim)
  • Mareike Thomaier (TSV Bayer 04 Leverkusen)


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