badfetish.org tryfist.net trydildo.net

07.03.2020 10:56 Uhr - 2. Bundesliga - PM Werder Bremen und Kreiszeitung Böblingen

"Gehen ins nächste Endspiel" Werder Bremen vor langer Reise zur SG H2Ku Herrenberg

Robert NijdamRobert Nijdam
Quelle: Patrick Seeger, HSG
Nach dem wichtigen 31:29-Erfolg über den HC Leipzig am letzten Wochenende geht es für die Werder-Damen nun zur SG H2Ku Herrenberg. Anpfiff ist am heutigen Samstag um 19.30 Uhr im Süden der Republik.

"Wir müssen die Reise gut wegstecken, das ist ein Faktor, der nicht zu verachten ist", so Werder-Trainer Robert Nijdam der mit einem Team am Samstag in aller Früh aufbrechen wird. Am Abend geht es dann wieder um zwei wichtige Punkte in der 2. Bundesliga.

Die Gäste stehen auf Rang 14 mit dem Rücken zur Wand, seit Saisonbeginn hängt das Team von Trainer Robert Nijdam im Keller fest. "Dennoch befindet sich Bremen im Aufwärtstrend", warnt SG-Coach Mike Leibssle, "zuletzt hat das Team gegen Leipzig gewonnen.

"Wir gehen ins nächste Endspiel und wollen dies natürlich gewinnen", gibt sich Nijdam zuversichtlich vor dem Spiel in Herrenberg. Nach zuletzt drei Siegen aus vier Spielen darf man in Bremen auch wieder optimistisch in die Zukunft schauen, es sind nur noch zwei Punkte die Werder auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen.

Gebhard bei Kuties mit Comeback




"Das Spiel von Werder zeichnet vor allem das gute Zusammenspiel zwischen Kreis und Rückraum aus", ergab für Leibssle die Videoanalyse, "zudem kommen die Bremerinnen über ein gutes Tempospiel und verfügen über variable Außenspielerinnen, das gilt es in Summe mit einer konsequenten Abwehrleistung zu verteidigen."

Das Spiel gegen die ´Kuties´ wird aber alles andere als leicht werden. Aktuell steht Herrenberg auf dem 10. Tabellenplatz und konnte vor drei Wochen sogar die ´Wildcats´ aus Halle im Heimspiel bezwingen. "Herrenberg spielt mit einem sehr hohen Tempo, bewegt sich viel im Angriff und hat ein gutes Umschaltspiel", so Nijdam mit Blick auf den Gegner. Tempo und Einsatz werden aber auch bei den Grün-Weißen wieder die Schlagwörter sein die vor dem Spiel fallen, um am Ende einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen zu können.

Neun Mal trafen die beiden Mannschaften bisher in der 2. Bundesliga aufeinander. Lediglich einmal musste sich die Gäu-Sieben im Januar 2016 dabei geschlagen geben. "Diese Serie wollen wir natürlich halten", ist für Mike Leibssle das Ziel am Samstag klar. Fast in jedem dieser Spiele stand auch Rechtsaußen Lisa Gebhard auf der Platte. Die 29-jährige Linkshänderin hatte zum Ende der vergangenen Spielzeit zwar ihre Karriere beendet, wird aber gegen Bremen wieder einmal ihre Handballschuhe schnüren und ein Comeback starten.

Gebhard wird gegebenenfalls Szimonetta Toepelt-Gera auf der rechten Seite ersetzten, die bereits gegen Rödertal kurzfristig passen musste. "Szimonetta hat große Probleme mit der Ferse", schildert Mike Leibssle, "hinter ihrem Einsatz steht erneut ein Fragezeichen, deshalb sind wir auf Lisa zugegangen, uns gegen Werder zu unterstützen." So steht neben Saskia Hiller auf alle Fälle eine zweite Linkshänderin zur Verfügung. "Zudem bringt Lisa einen großen Erfahrungsschatz mit, das wird uns sicherlich auch kurzfristig enorm weiterhelfen."



cs