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07.03.2020 08:12 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Duell der Toptorjägerinnen im Hessenderby zwischen HSG Bensheim/Auerbach Flames und Bad Wildungen Vipers

Sarah Dekker (li.) und Maria Ines Da Silva PereiraSarah Dekker (li.) und Maria Ines Da Silva Pereira
Quelle: Andrea Müller, Flames
Es geht ins letzte Drittel der Saison in der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach steht da gleich das Hessenderby auf dem Programm. Am Samstag, 07.03.2020 (17:30 Uhr, Weststadthalle) kommt die HSG Bad Wildungen Vipers nach Bensheim.

Beide Mannschaften konnten am letzten Wochenende Selbstvertrauen tanken und gehen mit Rückenwind in das Spiel. Die Flames gewannen mit 31:30 bei Frisch Auf Göppingen und verteidigten ihren achten Tabellenplatz (14:22 Punkte), die HSG Bad Wildungen Vipers konnte sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. Das Team von Trainerin Tessa Bremmer gewann zu Hause mit 29:20 das Kellerduell und Vier-Punkte-Spiel gegen die Kurpfalz Bären Ketsch und hat nun als Drittletzter (6:28 Punkte) zwei Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz und drei Punkte Vorsprung vor dem direkten Abstiegsplatz, auf dem aktuell die Kurpfalz Bären liegen. Von daher wollen natürlich beide Mannschaft im Hessenderby nachlegen.

"Wir haben zwei wichtige Punkte gegen Göppingen geholt, was uns Selbstvertrauen gibt. Jetzt kommt das Hessenderby und wir wollen natürlich alles dransetzen, dass wir diesen Platz 8 weiter verteidigen", ist die Zielvorgabe von Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm, die diese Woche mit einer Erkältung das Bett hüten musste und von Co-Trainerin Ilka Fickinger im Training vertreten wurde.

Ahlgrimm: "Vipers stärker als die anderen Mannschaften am Tabellenende"




Die Favoritenrolle liegt diesmal bei den Flames. Da ist zum einen der bisherige Saisonverlauf, dann ist es ein Heimspiel und das Hinspiel sollte zusätzliches Selbstvertrauen geben, denn da gelang den Flames erstmals ein Auswärtssieg (33:28) in Bad Wildungen. Aber ein Selbstläufer wird dieses Spiel nicht werden. Derbys haben immer eigene Gesetze und die Mannschaft ist stärker, als der Tabellenplatz aussagt. Dies weiß auch Flames-Coach Heike Ahlgrimm: "Die Vipers sind stärker als die anderen Mannschaften am Tabellenende. Sie werden den Klassenerhalt schaffen. Da bin ich mir sicher. Um zu gewinnen müssen wir daher ein richtig gutes Spiel machen. Bad Wildungen hat jetzt gewonnen und kommt mit einem positiven Gefühl zu uns und will die nächsten Punkte holen", so Heike Ahlgrimm.

Außer letztes Wochenende gegen die Kurpfalz Bären haben die Vipers diese Saison noch die Spiele in Oldenburg (33:18) und gegen Göppingen (28:22) gewonnen. In der Defensive zeigte die Mannschaft von Vipers-Trainerin Tessa Bremmer in den letzten Partien zumeist eine solide Leistung. Hierauf gilt es gegen die Flames aufzubauen und die Rückraumschützinnen, um Maidhof und die großgewachsenen Ines Ivancok, in den Griff zu bekommen.

Im Angriff sind die Vipers die Tore aus der Distanz angewiesen angewiesen: "Bensheim spielt meistens eine eher defensive Abwehr, daher wird es entscheidend sein, dass wir viel Druck aus dem Rückraum machen und uns die Würfe nehmen", prophezeit Bremmer. Getragen von dem doppelten Punktgewinn gegen Ketsch sieht Bremmer ihr Team zwar in der Außenseiterrolle, weiß jedoch um die Motivation ihrer Mannschaft: "Auswärts in Bensheim liegt der Druck sicherlich nicht bei uns. Wir sind dennoch extrem heiß darauf, gegen Bensheim zwei Bonuspunkte einzufahren."

Ahlgrimm: "Gegen die Vipers sind immer heiß umkämpfte Derbys."




Beide Mannschaften kennen sich sehr gut aus vielen Begegnungen in der Liga, auf Turnieren oder Testspielen. Hinzu kommt, dass einige Spielerinnen schon das Trikot des jeweils anderen Vereins getragen getragen haben. Die Schweizer Nationaltorfrau Manuela Brütsch trug das Trikot der Flames (Saison 2011/2012), Sarah van Gulik (2013-2016), Helen van Beurden (2014-2016) und Romana Gerisch (2012-2014) das Trikot der Vipers. Neben dem Duell beider Mannschaften kommt es auch zum direkten Duell der derzeit beiden besten Torschützinnen der Liga. Die Scorerliste der HBF wird weiterhin deutlich von Julia Maidhof mit 138/52 Toren angeführt, Platz 2 belegt die Niederländerin Sabine Heusdens mit 103/41 Toren.

Neben Heusdens sind bei den Vipers die weiteren Haupttorschützinnen Kreisläuferin Annika Ingenpaß (63/12 Tore) und Jana Scheib (54) sowie Maria Ines Da Silva Pereira (53). Nicht zu verachten sind auch die 25/1 Tore von Miranda Schmidt-Robben. Die Linksaußen und ehemalige niederländische Nationalspielerin (92 Länderspiele/ 129 Tore) hatte ihre Karriere nach der Saison 2017/18 beendet und wurde erst im Januar aufgrund der Personalnot wieder reaktiviert.

Eine wichtige Rolle werden im Hessenderby auch die Fans spielen. Die Vipers bringen einige Fans mit und die Flames, die immer noch die Zuschauerstatistik der HBF klar anführen, hoffen natürlich, dass wieder viele Zuschauer in die Halle kommen. Und die können sich sicher auf ein schönes und packendes Handballspiel freuen. "Gegen die Vipers sind immer heiß umkämpfte Derbys. Aber wir freuen uns drauf", zeigt Flames-Coach Heike Ahlgrimm durchaus Vorfreude mit Blick auf das Spiel am Samstag. Verzichten muss sie dabei weiterhin auf die Langzeitverletzten Simone Spur Petersen, Carolline Dias Minto und Dionne Visser.

Die Partie im Livestream von Sportdeutschland.TV








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