08.03.2020 08:14 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Lintfort will gegen HSG Freiburg "Vorsprung auf die Abstiegszone ausbauen"

Sabrina Romeike spielte bis Februar noch in LintfortSabrina Romeike spielte bis Februar noch in Lintfort
Quelle: HSG Freiburg
Am heutigen Sonntag geht es für die Red Sparrows der HSG Freiburg an die niederländische Grenze zum TuS Lintfort. Für Sabrina Romeike ist es das erste Wiedersehen mit ihrer ehemailgen Mannschaft. Bis Februar 2020 spielte Romeike für die TuS Lintfort.

Lintfort steht mit 18:22 Punkten im gesicherten Mittelfeld der 2. Handball Bundesliga. Allerdings konnte die Mannschaft vom Niederrhein in diesem Kalenderjahr erst ein Spiel gewinnen - am 19. Spieltag schlugen sie mit 27:21 daheim die TG Nürtingen, welche vergangene Woche in Freiburg zwei Punkte entführen konnten.

Die überragende Spielerin bei den Nord-Rhein-Westfälinnen ist Loes Vandewal. Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser sieht in ihr den "Dreh- und Angelpunkt" im Spiel der Lintforter Mannschaft. Mit 130 Toren, davon 89 Treffer aus dem Spiel heraus, gehört die 26-jährige Niederländerin zu den torgefährlichsten Spielerinnen der gesamten Liga.

Grenz-Klein: "Freiburg versteht es, das Spiel zu verschleppen"




Die Gäste belegen derzeit einen Anstiegsplatz und stehen daher noch mehr unter Druck als der TuS Lintfort. "Wir können mit einem Sieg gegen Freiburg unseren Vorsprung auf die Abstiegszone ausbauen und hätten damit Ruhe für die nächsten Spiele" weiß TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein um die Brisanz dieser Partie.

"Freiburg versteht es, das Spiel zu verschleppen und aus jedem Spiel ein schlechtes Handballspiel zu machen. Da brauchen wir Geduld und müssen um jeden Ball kämpfen", erinnert sich Grenz-Klein noch an das zähe dann effektiv nutzen. "Unsere Abläufe sind nach dem Ausfall von Mie Nørup Isaksen noch immer nicht so automatisiert, wie ich mir das wünschen würde. Aber gerade unsere Rückraumspieler sind da auf einem guten Weg. Vielleicht zahlt sich das ja schon am Sonntag aus", sieht die Trainerin dem Spiel aber durchaus positiv entgegen.

Die Red Sparrows hingegen hoffen, wie schon im ersten Aufeinandertreffen zwei Punkte erkämpfen zu können. Am 7. Spieltag schlugen sie, ohne die verletzten Nadine Czok und Angelika Makelko, den TuS Lintfort verdient mit 28:27. Damals waren Alica Burgert und Christiane Baum mit jeweils sechs Toren die erfolgreichsten Freiburgerinnen.

Die personelle Situation könnte vor der kommenden Partie allerdings besser sein. "Es ist gerade sehr angespannt. Wir haben viele kranke und viele verletzte Spielerinnen. Das macht uns die Vorbereitung nicht einfach", so Trainer Wiggenhauser. In welcher Konstellation die Breisgauerinnen das Spiel bestreiten werden, ist also noch ungewiss.