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29.02.2020 12:42 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Baden-Württemberg-Derby: Red Sparrows der HSG Freiburg erwarten heute die TG Nürtingen

Freiburgs Coach Ralf WiggenhauserFreiburgs Coach Ralf Wiggenhauser
Quelle: Patrick Seeger, HSG
Nach zwei Spielen in der Ferne kehren die Red Sparrows am heutigen Samstag zurück in die heimische Gerhard-Graf-Halle und hoffen, gegen die TG Nürtingen Punkte sammeln zu können. Die Gäste konnten in den letzten drei Spielen nicht Punkten und haben sich trotz personeller Sorgen einiges vorgenommen.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden baden-württembergischen Vertretern in der 2. Handball Bundesliga verloren die Red Sparrows mit 16:28. Die beste Werferin des Abends war damals mit fünf Toren Nürtingens Sarolta Selmeci. Aufgrund einer schweren Krebs-Erkrankung muss die TG Nürtingen allerdings seit Januar auf die Topscorerin verzichten. "Die Red Sparrows wünschen ihr alles Gute und drücken die Daumen, dass sie schnell wieder gesund wird", so die Gastgeberinnen.

Nicht nur Sarolta Selmeci, sondern mittlerweile auch Sara Kuhrt fehlen der Mannschaft. Bei ihrem letzten Einsatz mit Zweitspielrecht für Nellingen zog sich die junge Rückraumspielerin einen Kreuz-und Innenbandriss zu und fällt damit für den Rest der Saison aus. Die übrige Mannschaft ist dagegen fit.

"Die Stimmung ist zwar ziemlich angespannt nach den letzten Spielen, aber wir sind zuversichtlich und glauben an unsere Stärken, die ja nicht so einfach verloren gehen können", kommentierte Kapitänin Delia Cleve die Frage nach der Verfassung der TG-Spielerinnen. Damit verwies die Spielführerin auf die Erfolge in Leipzig und daheim gegen Rödertal, bei denen die Turngemeinde schließlich sehr gute Leistungen zeigte.

Offensiv ist es nun vor allem das Duo Nina Fischer (86 Tore) und Lea Schuhknecht (88), das den Ton angibt. Mit Schwierigkeiten und fünf Niederlagen in die Saison gestartet, konnten die Schwäbinnen sich im Verlauf der Hinrunde von den Abstiegsplätzen losreißen. Nun stehen sie mit 14:26 Punkten vier Zähler vor den Freiburgerinnen.

"Sie sind noch nicht ganz aus dem Abstiegskampf raus. Sie haben eine gestandene Mannschaft, eine gute Abwehr und kassieren wenige Gegentore", so Trainer Wiggenhauser im Vorhinein, der den Gegner und die Spielerinnen noch aus der 3.Liga Süd kennt: "Das ist natürlich ein Vorteil. Allerdings kennen sie uns ja auch."

Den Red Sparrows steht nach zwei schweren Gegnern nun wieder eine Mannschaft gegenüber, gegen die man sich durchaus Punkte ausrechnen kann. "Es ist für uns eine Chance, wieder aus der Negativserie rauszukommen", weiß Wiggenhauser. Dennoch ist neben den Punkten weiterhin der Fokus vor allem auf die Entwicklung gesetzt. Besseren Handball spielen als zuletzt ist das Ziel: "Es gilt für uns, den Angriff wieder mehr auf die Platte zu bringen und selbst eine bessere Abwehr zu stellen."



cs