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29.02.2020 12:16 Uhr - 2. Bundesliga - Florian Triebel, HCR

HC Rödertal will mit Sieg in Herrenberg auf Tuchfühlung mit den Top-5 bleiben

Lisa Loehning im HinspielLisa Loehning im Hinspiel
Quelle: Stefan Michaelis, HCR
Nach dem kappen Erfolg im Ostderby gegen den SV Union Halle/Neustadt stehen für die Rödertalbienen zwei Auswärtsfahrten auf dem Programm. Am Samstag, den 29. Februar 2020, gastiert der HCR bei der SG H2Ku Herrenberg. Anwurf in der Markweghalle ist um 19:30 Uhr.

Herrenberg liegt im Landkreis Böblingen etwa 30 Kilometer südwestlich von Stuttgart an der deutschen Fachwerkstraße. Die Mannschaft von Trainer Mike Leibssle empfängt den HCR mit breiter Brust. Denn in den letzten vier Spielen mussten die "SG H2Kuties" nur eine Niederlage gegen den BSV Sachsen Zwickau hinnehmen (29:39). ­

Zur großen Überraschung gewannen sie ihr letztes Heimspiel gegen den SV Union Halle-Neustadt (35:29). Damit sorgten sie dafür, dass die Wildcats erstmals seit dem 8. Spieltag nicht von der Tabellenspitze grüßten. Am vergangenen Wochenende setzen sie sich knapp im Mittelfeldduell gegen die SG 09 Kirchhof durch (29:28) und beendeten deren Serie von vier ungeschlagenen Partien am Stück. Mit 18:22 Punkten konnten sich die Baden-Württembergerinnen schon ein gutes Polster von acht Punkten zu den Abstiegsrängen erarbeiten. Momentan reicht das zum zehnten Tabellenrang. ­

HCR-Coach Frank Mühlner zum kommenden Gegner: "Mit Herrenberg verbinde ich in erster Linie den wurfgewaltigen Rückraum. Bei der Menge an Qualität und Torgefahr kann man schon mal neidisch werden. Neubrander, Szimonetta Toepelt-Gera (92 Tore) und Foth müssen wir in der Deckung definitiv in den Griff bekommen. Das können wir nur im Verbund schaffen." ­

Der HCR überzeugt momentan eher über seine kämpferische Leistung und muss sich langsam wieder stabilisieren. In den letzten beiden Auswärtspartien bei der TG Nürtingen (23:31) und dem HC Leipzig (26:30) setzte es herbe Niederlagen. Auch beim Achtungserfolg im emotionalen Ostderby gegen den SV Union Halle-Neustadt stotterte der Bienen-Motor phasenweise. ­

"Die Liga ist so ausgeglichen, dass man sich solche Schwächephasen, wie wir sie zuletzt immer wieder hatten, in denen sich die Fehler häufen, nicht erlauben darf. Daran arbeiten wir jede Woche. Wir wollen auf Tuchfühlung mit den oberen Teams bleiben und das gelingt am besten mit einem Sieg", erklärt Mühlner. ­



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