29.02.2020 10:18 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Metzingen will für ersten Fleck auf der weißen Weste von Borussia Dortmund sorgen

Für Andre Fuhr ist eine Rückkehr an alte WirkungsstätteFür Andre Fuhr ist eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte
Quelle: Wolfgang Stummbillig, BVB
Am heutigen Samstag empfängt die TuS Metzingen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Dortmund in der heimischen Öschhalle. Im Top-Spiel der Handball Bundesliga Frauen kommt es zum Wiedersehen mit ehemaligen Spielerinnen und dem Ex-Trainer.

Nach den wichtigen Siegen gegen den Thüringer HC und in Bensheim erwartet die TuSsies nun der ungeschlagene Tabellenerste aus Dortmund. "Mal wieder ein Top-Spiel", witzelte Edina Rott auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. "Dortmund ist bisher ungeschlagen und die Mannschaft befindet sich in einem Rausch. Deshalb sind sie der klare Favorit, aber wir wollen ihnen das Leben richtig schwer machen", sagte die TuS-Kommandogeberin.

Es wird mit Sicherheit ein hochspannendes Spiel, bei dem Nuancen den Ausschlag geben werden, wenn der Dritte gegen den Ersten spielt. Der Faktor Öschhalle ist dabei nicht zu vernachlässigen, die pinken Fans waren schon beim Heimspiel am letzten Mittwoch ein entscheidender Faktor. Da gelang ein überzeugendes 29:22 gegen den Thüringer HC.

Im Hinspiel war Metzingen lange dran am BVB und musste sich dann am Ende doch mit 31:35 geschlagen geben. Was es braucht, damit es anders läuft wusste Abwehrchefin Anika Niederwieser sofort: "Wir müssen über sechzig Minuten eine Leistung abrufen wie gegen den THC. Aus einer guten Abwehr heraus unsere schnellen Angriffe fahren und die technischen Fehler vermeiden."

Ihre Trainerin fügte hinzu: "Wir brauchen kosequente Aktionen im Angriff und müssen das Konterspiel des Gegners verhindern." Neben dem Gegenstoß sind die Gäste vor allem aus dem Rückraum gefährlich in Person von Kelly Dulfer, Inger Smits oder Aleksandra Zych. Das Team aus Dortmund muss auch am Samstag in Metzingen auf die noch verletzten Merel Freriks und Alina Grijseels verzichten.

Verstecken müssen sich die TUSSIES allerdings nicht. Die Ermstälerinnen stellen vor dem BVB die beste Abwehr der Liga und haben seit November lediglich ein Spiel verloren. Die Mannschaft aus Dortmund ist also gewarnt, um das Können der zuletzt stark aufspielenden Pink Ladies.

Auch dass mit Andre Fuhr der ehemalige TuS-Trainer auf der Bank sitzt ist für Edina Rott kein Faktor: "Ich denke es ist normal im Profisport, dass man auf ehemalige Trainer oder Mitspieler trifft." Ebenfalls ein Wiedersehen wird es für Kelly Vollebregt und Isabell Roch, die an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Für Delaila Amega wird es sicherlich ein besonderes Spiel werden, denn sie spielt am Wochenende gegen ihren zukünftigen Arbeitgeber und will mit Sicherheit zeigen was in ihr steckt.

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