25.02.2020 16:24 Uhr - 1. Bundesliga - Matuschiak, VfL

Merle Carstensen wechselt im Sommer zum VfL Oldenburg

Merle Carstensen mit den VfL-Trainern Andreas Lampe und Niels BötelMerle Carstensen mit den VfL-Trainern Andreas Lampe und Niels Bötel
Quelle: Helmerichs, VfL
Merle Carstensen wird ein weiterer Baustein in der Kaderplanung des VfL Oldenburg für die nächste Saison. Mit der 25-jährigen Rückraumspielerin kommt zugleich die letztjährige beste Feldtorschützin der 2. Liga zum VfL, die auch in der laufenden Spielzeit bereits über 100 Feldtore auf ihrem Konto verbuchen kann. Sie unterschrieb einen Vertrag für die nächsten zwei Jahre.

Am 03.11.1994 in Flensburg geboren und in Leck aufgewachsen machte sie 2014 ihr Abitur. Danach begann sie ein Lehramtsstudium an der Europa-Universität Flensburg mit den Fächern Sport und Chemie und dem Schwerpunkt auf die Sekundarstufe I.

Mit dem Handballsport begann sie schon im Alter von 5 Jahren, was nicht verwundert, kommt sie doch aus einer sportaffinen Familie, wie sie zu berichten weiß: "Ich habe mit fünf Jahren angefangen beim MTV Leck Handball zu spielen, weil meine ältere Schwester (Julia) auch angefangen hat Handball zu spielen."

"Meine Mutter hat früher Handball gespielt und wir waren oft bei ihren Spielen in der Halle zugucken. Mein Vater hat Fußball gespielt. Außerdem spiele ich seitdem ich 9 bin Tennis. Handball hatte aber immer Vorrang, aber wenn Zeit da ist, nehme ich auch immer wieder den Schläger in die Hand", so Merle Carstensen.

Trainer Niels Bötel zur Neuverpflichtung: "Sie gehört zu den torgefährlichsten Spielerinnen in ihrer Liga und kann auf allen Rückraum-Positionen eingesetzt werden. Außerdem gefällt uns ihr Abwehrspiel. Sie möchte ihr Spiel auf das nächste Level bringen. Von daher passt sie auch gut in die Ausrichtung der Mannschaft."

"Sie ist eine Allrounderin mit hoher Spielintelligenz und kennt Systeme wie unseres, was einen weiteren Vorteil mit sich bringt. Wir freuen uns, dass sie mit uns zusammen ihren nächsten Schritt gehen möchte", freut sich Niels Bötel auf die Zusammenarbeit.



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