24.02.2020 16:52 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Zwickau mit klarem Heimsieg gegen Wuppertal

Die Gäste erzielten nach der Pause dreizehn Treffer gegen die Zwickauer DeckungDie Gäste erzielten nach der Pause dreizehn Treffer gegen die Zwickauer Deckung
Quelle: Marko Unger, BSV
Die Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau haben ihr Heimspiel gegen den TVB Wuppertal mit 31:20 (15:7) klar gewonnen. Damit haben sieden dritten Tabellenplatz gefestigt und durch die Niederlage von Halle gegen Rödertal, den Abstand zum Tabellenzweiten auf zwei Punkte verkürzt.

Das Gästeteam, welches derzeit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, agierte in den ersten zehn Minuten des Spiels torgefährlicher und lag in Führung. Nach dem 2:4 nahmen die Frauen um Jenny Choinowski dann aber das Heft des Handelns und setzten sich Tor um Tor ab: Über 6:4, 10:5 und 12:7 hielten die Zwickauerinnen den Vorsprung.

Wuppertals Trainerin Sabine Nückel erklärte: "Über weite Strecken war unser Spiel in Ordnung. Einziges Manko war, dass wir den den Ball zu selten im gegnerischen Tor unterbringen konnten." Das lag vor allem an der starken Abwehrarbeit und Torhüterleistung der Muldenstädterinnen, die trotz der Probleme in der Offensive zur Pause auf 15:7 davongezogen waren.

Die 500 Zuschauer in der "Hölle-Neuplanitz" hofften auf viele Tore in der zweiten Spielhälfte. Zwar gerieten die BSV-Frauen nie in Gefahr, konnten den Vorsprung auch erhöhen, aber von einem einseitigen "Torfestival" war keine Rede. Die Wuppertaler Handballgirls hielten nach nur sieben Toren im ersten Abschnitt dagegen und erzielten dreizehn Trefer in der zweiten Hälfte. Dabei zeichnete sich besonders Ramona Ruthenbeck (12/4) aus.

Erfreulich aus Sicht der Gäste war zudem der Auftritt von Katja Grewe. Die Leihgabe von Drittligist Fortuna Düsseldorf, kam zu im Tor des TVB zu ihren ersten Bundesliga-Spielminuten und machte ihre Sache sehr gut. Dabei kam die junge Torfrau sogar zu einem Torerfolg.

Am Ende wurde der Abstand dennoch zweistellig, auch weil Zwickau die Zügel nicht locker ließ und die Breite des Kaders ausspielte: Die 31 Treffer verteilten sich auf acht Spielerinnen, wobei Nadja Bolze und Rebeka Ertl mit je 7 Toren am treffsichersten waren und somit auch die gute Vorarbeit ihrer Mitspielerinnen belohnten.

Mit dem 31:20 stand nach sechzig Minuten ein erwartungsgemäßer Erfolg der Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel, der ausgiebig gefeiert wurde. Trainer Rentsch betonte allerdings: "Die zwei Punkte zählen und waren wichtig für unser Vorhaben, solche Spiele gingen auch schon mal anders aus. An den zu sehenden Baustellen, müssen wir weiter hartnäckig arbeiten".