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23.02.2020 14:16 Uhr - 1. Bundesliga - PM BSV

Buxtehuder SV beschenkt Betreuer Michael Jungblut mit einem Sieg zum 70. Geburtstag

Michael Jungblut feierte seinen 70. in der HalleMichael Jungblut feierte seinen 70. in der Halle
Quelle: Dieter Lange, BSV
Der Buxtehuder SV feierte gegen Mainz 05 den vierten Heimsieg in Serie. Mit dem 38:22 sorgte die Mannschaft für das ideale Geburtstagsgeschenk für den langjährigen Betreuer Michael Jungblut, der am Spieltag seinen 70. Geburtstag feierte. Zur Überraschung waren zahlreiche Spielerinnen aus mehr als 30 Jahren Bundesliga gekommen. Auf dem Erfolg kann sich der BSV aber nicht ausruhen. Bereits am Mittwochabend, 19.30 Uhr, geht es mit dem Nord-Derby beim VfL Oldenburg weiter.

Die 1.052 Zuschauer in der Halle Nord sahen eine über weite Strecken einseitige Partie. Der BSV setzte die Gäste mit einer aggressiven Deckung unter Druck. Im Angriff hingegen kam Buxtehude mit Tempo zu vielen guten Chancen. Annika Lott traf zum 7:3. Einzige Mainzerinnen, die sich spürbar gegen einen höheren Rückstand wehrte, war Elisa Burkholder. Sie erzielte vier der ersten sechs Tore ihrer Mannschaft.

Mitte der ersten Hälfte erlaubte sich der BSV im Angriff mehrere Fehler bei den Zuspielen und Torwürfen. Zwischen der 13. und 19. Minute gelang dem Team nur ein Treffer. Der komfortable Vorsprung schmolz. Simona Cipaian verkürzte auf 7:9. Buxtehude wurde nicht nervös. Die Gastgeberinnen antworteten mit einem 5:1-Lauf. Bis zur Pause konnte die Führung sogar auf 18:11 ausgebaut werden.

Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts verlief ausgeglichen. Erst nach zwölf Minuten erhöhte Buxtehude den Druck und die Führung. Innerhalb von drei Minuten erspielte sich der BSV mit einem 6:0-Lauf ein 29:17. Damit war die Gegenwehr der Gäste endgültig durchbrochen. Buxtehude eroberte in der Deckung immer wieder den Ball und überbrückte mit einem Pass das gesamte Spielfeld. Die Torwürfe waren dann nur noch Formsache.

Zahlreiche Gäste für Michael Jungblut




Dirk Leun gab jeder Spielerin Einsatzzeiten. Dem Rhythmus des BSV schadeten die Wechsel nicht. In der 53. Minute erzielte Lisa Antl mit dem 33:20 ihr erstes Bundesliga-Tor. Den Schlusspunkt setzte Rechtsaußen Luisa Scherer mit zwei Toren in Folge. Die Zuschauer in der Hölle Nord feierten ihre Mannschaft nach dem höchsten Heimsieg in dieser Saison, der gleichzeitig der vierte in Serie war. Das 38:22 war zudem die ideale Grundlage für eine gelungene Feier zum 70. Geburtstag von Betreuer Michael Jungblut.

Für Jungblut, der seit 33 Jahren auf der BSV-Bank sitzt, sind zahlreiche ehemalige BSV-Spielerinnen aus drei Jahrzehnten Bundesliga in die Halle Nord gekommen. Sie hatten den Betreuer vor dem Spiel mit einem Banner auf dem Spielfeld überrascht und gemeinsam mit dem aktuellen Bundesliga-Team für ein Foto posiert. Nach dem Spiel war dann auch genügend Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Folgende ehemalige BSV-Spielerinnen waren zu Gast in der Halle Nord: Ute Abel (geb. Topp), Heike Axmann, Renate Beckmann-Zschau, Andrea Bölk, Randy Bülau, Cerstin Colberg, Sabine Hauswald (geb. Fricke), Maxi Hayn, Julia Gronemann, Nadine Große, Isabell Kaiser, Debbie Klijn, Kathrin Kock (geb. Kohlhagen), Natascha Kotenko, Stefanie Melbeck, Susanne Petersen, Antje Peveling, Jana Podpolinski, Anna Wehmeyer (geb. Szymanska), Christina Vogt, Janne Wode.

Stimmen zum Spiel:




Thomas Zeitz, Trainer Mainz 05:
Wir haben eine Lektion bekommen. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Dann ist Buxtehudes Tempospiel zu stark, da kommt jeder Pass genau in die Hand. Wir haben verdient in der Höhe verlieren. Ich hoffe, dass Buxtehude den besonderen Geburtstag feiern kann. Wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass es ein ruhiger Geburtstag war.

BSV-Trainer Dirk Leun:
Wir haben das Tempo und die Spielfreude nach dem Spiel in Leverkusen hochgehalten. Wir sind jetzt auf zwei Punkte an Leverkusen und vier an Thüringer dran. Wer hätte das im November gedacht. Aber der harte April kommt noch. Heute bin ich zufrieden mit der Mannschaft. Sie hat Michael Jungblut das schönste Geschenk gemacht. Ich habe ihn selten so entspannt auf der Bank erlebt. Und im Alter ist Entspannung das schönste Geschenk.

Annika Lott, "Spielerin des Tages":
Wir haben immer weitergemacht und unser Tempospiel durchgezogen und es genutzt, um wegzuziehen. Nach den vergangenen Siegen hatten wir ein gutes Gefühl. Dennoch haben wir das Spiel nicht zu leicht genommen und uns gut vorbereitet. Wir wollten Michel ein besonderes Geschenk machen. Dafür mussten wir aber erst gewinnen, jetzt könne wir feiern.



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