22.02.2020 09:37 Uhr - 2. Bundesliga - PM HSV, red

Vor heimischem Publikum 2020 weiterhin ungeschlagen bleiben: Solingen hat die Nordfrauen zu Gast

Kerstin ReckenthälerKerstin Reckenthäler
Quelle: Thomas Hergarten
Im Oktober letzten Jahres setzte Harrislee den Klingenstädterinnen im hohen Norden am fünften Spieltag noch die erste hohe Saisonniederlage zu, Endstand im Hinspiel in der mit 600 Zuschauern gefüllten Holmberghalle war 18:30 aus Solinger Sicht. Revanche und die Verteidung der aktuellen Heimserie haben Kerstin Reckenthäler und ihr Team für dsa Rückspiel im Sinn.

Auch nach dem 27:27-Unentschieden im Derby mit dem TV Beyeröhde-Wuppertal ist Aufsteiger HSV Solingen Gräfrath im Handball-Jahr 2020 in der heimischen Klingenhalle nach wie vor ungeschlagen.

Schließlich folgte auf das 30:30 gegen Herrenberg nach dem Jahreswechsel der erste Heimsieg (35:23) über Liga-Neuling HSG Freiburg am ersten Februarwochenende und nun zuletzt der (gewonnene) Punkt gegen die Handballgirls aus Langerfeld. Und an diesem positiven Trend soll sich auch nichts ändern, wenn in den Nordfrauen des TSV Nord Harrislee der aktuelle Tabellensechste (22:16 Punkte) des deutschen Unterhauses am Samstag (18:15 Uhr, Klingenhalle) im Bergischen Land seine Visitenkarte abgibt.

"Die Entwicklung, die wir in den letzten Wochen genommen haben, drückt sich endlich in Punkten aus. Wenn wir lediglich die Rückrunde betrachten, wären wir Tabellenzehnter und nicht auf einem Abstiegsplatz. Auf der einen Seite kann man dies positiv deuten, auf der anderen Seite ist es sicherlich auch schade, dass wir so lange brauchen, um in der Liga anzukommen", verrät Trainerin Kerstin Reckenthäler, die am Samstagabend gegen Lorena Jackstadts Ex-Klub wieder auf die zuvor gesundheitlich angeschlagene Allrounderin Laura Sosnierz wird zurückgreifen können.

Die körperlich hohe Belastung der letzten Begegnungen bekommt hingegen HSV-Kapitänin Mandy Reinarz zu spüren, die Spielführerin der Gräfratherinnen plagt sich mit muskulären Beschwerden im Oberschenkel herum. "Einige Spielerinnen sind nun mal ständig vorne wie auch in der Abwehrzentrale gefordert, das ist schon eine hohe Belastung?, wird die 37-Jährige im Solinger Tageblatt zitiert. ?Die vergangenen Spiele haben für einen Auftrieb gesorgt, wir sind mental gut drauf", so die zuversichtliche A-Lizenz-Inhaberin abschließend.