22.02.2020 08:52 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

HSG Blomberg Lippe: Birkner warnt vor Bad Wildungen

Steffen BirknerSteffen Birkner
Quelle: HSG Blomberg-Lippe
Im dritten Spiel der Rückrunde in der Handball Bundesliga Frauen trifft die HSG Blomberg-Lippe am heutigen Samstag, 22. Februar, auf die Bad Wildungen Vipers. Diese zeigten zuletzt beim 25:30 gegen Bietigheim eine gute Leistung, führten dabei sogar zur Pause. Blomberg war in der vergangenen Woche ein Auswärtserfolg in Göppingen gelungen, mit dem sich das Team von Steffen Birkner weiter im Verfolgerfeld der Liga behauptet.

Wenn diese Partie um 16.30 Uhr in der Halle an der Ulmenallee angepfiffen wird, ist die Ausgangslage klar. Der Tabellenfünfte empfängt den Drittletzten. Das bedeutet, dass die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner mit 17 Punkten Vorsprung auf die Hessinnen eindeutig in der Favoritenrolle sind. Doch der HSG-Coach warnt davor, die Begegnung als einen "Selbstläufer" zu bezeichnen.

"Mit Bad Wildungen treffen wir auf einen unangenehm zu spielenden Gegner. Meine Trainer-Kollegin Tessa Bremmer ist bekannt dafür, eine körperlich robuste und physisch fitte Mannschaft aufs Feld zu schicken. Die vergangenen Partien haben gezeigt, dass es immer emotional und körperlich zugeht", weiß Birkner, dass es gegen die Vipers kein Zuckerschlecken werden wird.

Vielmehr betont der 39-Jährige, dass seine Spielerinnen Bad Wildungen auf keinen Fall unterschätzen werden. "Wenn wir erfolgreich sein wollen, erwarte ich, dass wir über die gesamte Spielzeit couragiert und mit dem größtmöglichen Einsatz agieren. Bad Wildungen hat in Sabine Heusdens ihre überragende Spielerin, die auf nahezu allen Positionen eingesetzt werden kann. Ferner verfügen sie über einen guten Mix an jungen und erfahrenen Akteurinnen. Wir müssen uns auf einen harten Kampf einstellen und dabei Nervenstärke zeigen", ist sich Birkner sicher.

Am vergangenen Wochenende stellten die Bremmer-Frauen gegen die SG BBM Bietigheim unter Beweis, dass man sie nicht abschreiben sollte. Dem Deutschen Meister boten sie ordentlich Paroli und zogen sich beim 25:30 achtbar aus der Affäre. In bislang 15 Aufeinandertreffen in der Bundesliga seit 2011 spricht die Statistik eindeutig für die HSG Blomberg-Lippe. Bei einem Remis und zwei Niederlagen verließen die Blombergerinnen das Parkett zwölfmal als Sieger.

Um den Gastgeberinnen gefährlich zu werden, müssen die Südwaldeckerinnen an die ansprechende Leistung aus der vergangenen Partie gegen Bietigheim anknüpfen. Das weiß auch Vipers-Trainerin Tessa Bremmer: "Wir müssen von Anfang an dagegenhalten und extrem diszipliniert spielen, denn wenn man Blomberg spielen und sie zu ihrem Tempospiel kommen lässt, kann es sehr böse enden."

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