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15.02.2020 10:28 Uhr - 2. Bundesliga - PM HSV, TVB, red

Richtungsweisendes bergisches Derby: Solingen-Gräfrath erwartet TVB Wuppertal

Der TVB hofft auf den Einsatz von Michelle Stefes Der TVB hofft auf den Einsatz von Michelle Stefes
Quelle: Hansepixx.de
Voller Spannung erwarten die bergischen Handballfans das bevorstehende 2. Liga-Derby am heutigen Abend, wenn der HSV Solingen Gräfrath die Beyeröhder Handballgirls aus der Nachbarstadt Wuppertal zur gewohnten Zeit um 18:15 Uhr in der heimischen Klingenhalle empfängt. Zumal es für beide Clubs um wichtige Punkte um den Klassenverbleib geht: Die Gastgeberinnen wollen mit einem Sieg den letzten Tabellenplatz verlassen, der auf dem dreizehnten Platz liegende TVB das Polster auf die Gefahrenzone vergrößern.

"In erster Linie brauchen wir dringend die zwei Punkte! Da ist es vollkommen egal, wer der Gegner ist. Die Tatsache, dass bei Solingen viele Ex-Handballgirls mitwirken, und sich auch darüber hinaus die Mädels gut kennen, müssen wir dabei soweit es geht ausblenden", weist Abteilungsleiter Stefan Müller auf die Brisanz der Partie zwischen zwei Clubs, die nur knapp 20 Kilometer trennen, hin.

In der Tat, ist die Begegnung in der Klingenhalle so etwas wie ein Familientreffen ehemaliger und aktueller Beyeröhder Handballgirls. Insofern dürfte auch ein entsprechender Zuschauerzuspruch in der großen Klingenhalle zu erwarten sein. "Ich hoffe, dass das unsere Mädels pushen wird und sie den Druck in positive Energie umsetzen können", so Müller.

Allerdings hatten unter der Woche einige TVB-Spielerinnen mit kleineren Verletzungen zu kämpfen. Im Spiel gegen Kirchhof hatte es Ramona Ruthenbeck (Pferdekuss) und Michelle Stefes (Sturz auf den Rücken) erwischt, und auch Melina Fabisch und Katharina Hufschmidt konnten nur eingeschränkt trainieren. "Ich gehe allerdings davon aus, dass am Samstag alle dabei sind - dafür ist die Partie einfach zu wichtig", hofft Müller auf einen vollzähligen TVB-Kader.

"Ich möchte diesen Derbycharakter gar nicht so hoch hängen, weil das meiner Meinung nach nicht immer leistungsförderlich ist. Und ich denke, dass der Druck eher bei Beyeröhde liegt, wenn die Gäste nicht weiter in einen Abstiegsstrudel geraten wollen und deshalb gegen uns gewinnen müssen", so die Einschätzung von Trainerin Kerstin Reckenthäler.

"Beyeröhde hat viele Spielerinnen mit Erfahrungen in Liga zwei. Durch das Comeback von Natalie Adeberg haben die Wuppertalerinnen zuletzt eine weitere Alternative im Rückraum. Im Vergleich zum Hinspiel muss man sagen, dass auch Ramona Ruthenbeck nun wieder ein halbes Jahr nach überstandener Kreuzband-OP zurück im Spielbetrieb ist und auch Luisa Knippert diesmal auf dem Feld stehen wird. Mit Blick auf unsere Verletzten- und Krankenliste sehe ich den TVB in der Favoritenrolle", verrät die A-Lizenz-Inhaberin weiter.

Fragezeichen stehen beim HSV derweil hinter dem Einsatz von Kapitänin Mandy Reinarz (muskuläre Beschwerden) und der erkrankten Allrounderin Laura Sosnierz, während auch die Langzeitverletzten Barbara Bongartz und Amelie Knippert sowie die verletzte Torfrau Lisa Fahnenbruck passen müssen. "Wir füllen mit jungen Spielerinnen aus dem eigenen Reihen auf. Louisa Gerke und Jette Clauberg werden dementsprechend im Aufgebot stehen. Wenn wir eine Chance haben möchten, müssen wir uns geschlossen präsentieren", erklärt die 37-Jährige abschließend die Marschroute für das brisante Aufeinandertreffen des Schlusslichts mit dem Tabellendreizehnten im Abstiegskampf des deutschen Unterhauses.



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