15.02.2020 09:23 Uhr - 2. Bundesliga - PM TuS, SVW

TuS Lintfort hat ersten Erfolg des Jahres im Visier, Werder Bremen reist mit Naomi Conze an

Naina Klein, zuletzt mit zehn Toren in Rödertal treffsicher, trifft bei Werder auf ihren ehemaligen Trainer aus Leverkusen. Robert Nijdam übernahm Werder zum Ende des Jahres und will den Klassenerhalt noch schaffen.Naina Klein, zuletzt mit zehn Toren in Rödertal treffsicher, trifft bei Werder auf ihren ehemaligen Trainer aus Leverkusen. Robert Nijdam übernahm Werder zum Ende des Jahres und will den Klassenerhalt noch schaffen.
Quelle: TuS Lintfort
"Wir warten schon zu lange auf den ersten Erfolg des Jahres. Also wollen wir unser Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag auf jeden Fall gewinnen", gibt sich Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein vor der richtungsweisenden Partie am Samstag kämpferisch. Doch der Vorletzte der Tabelle reist mit Optimismus an: Bis auf Laura Sposato sind bei Werder alle Spielerinnen fit, auch Naomi Conze ist zurück im Team. Gegen Nürtingen musste Werder Bremen zuletzt noch auf die Rückraumspielerin verzichten.

"Ich habe gesagt, dass wir nur noch Endspiele haben", so Werder-Trainer Robert Nijdam mit Blick auf das Spiel gegen den TuS Lintfort. Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die TG Nürtingen wollen die Bremerinnen nun nachlegen. "Wir wollen wieder mit viel Emotionen ins Spiel gehen, die Mannschaft hat durch den Sieg nochmal ordentlich Selbstvertrauen getankt", so der Niederländer.

In Lintfort könnte Nijdam auf eine seiner ehemaligen Spielerinnen aus Leverkusen treffen. In der Woche hat Lintfort die Verpflichtung von Prudence Kinlend verkündet, die ab sofort beim Zweitligisten auflaufen wird. "Lintfort verfügt über gute Spielerinnen und mit Kinlend kommt eine Spielerin dazu die über Erstligaerfahrung verfügt", blickt Nijdam auf den kommenden Gegner, fügt aber sofort an: "Es ist aber wichtiger, dass wir auf uns schauen und unsere Stärken ausspielen."

Im Falle eines Sieges dürfte das Thema Abstiegskampf für Lintfort unterdessen endgültig beendet sein - der Club hätte dann ein ausgeglichenes Punktekonto und elf Punkte Vorsprung auf Werder Bremen. Bei einer Niederlage wären es hingegen nur noch sieben Punkte auf den Vorletzten.

Der Vorsprung scheint derzeit noch recht groß, Bettina Grenz-Klein warnt aber: "Der Spielplan hat es bisher nicht gut mit uns gemeint. Bei erst sechs Heimspielen mussten wir schon elf Mal auswärts antreten. Das ändert sich ja zum Glück in den nächsten Wochen." Bei noch neun Heimspielen im restlichen Saisonverlauf hat Lintfort durchaus gute Karten, den Klassenerhalt zu schaffen.

Im Spiel gegen Bremen wird es, so die Lintforterinnen, darauf ankommen, das schnelle Spiel der Gäste zu unterbinden, die sich in den ersten Partien des Jahres stark verbessert haben. "Werder ist sehr beweglich im Angriff und kämpft um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Wir müssen von Beginn an hellwach sein und unsere Leistung vor allem in der Abwehr abrufen", stellt Grenz-Klein ihre Mannschaft auf eine enge Begegnung ein.