15.02.2020 08:54 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Metzingen: Kurpfalz Bären "nicht auf die leichte Schulter nehmen"

Metzingens Abwehr stand im Hinspiel in der Abwehr sicherMetzingens Abwehr stand im Hinspiel in der Abwehr sicher
Quelle: Daniel Glaser, Kurpfalz Bären
Am Samstag (19:30 Uhr) gastieren die Kurpfalz Bären aus Ketsch in der Metzinger Öschhalle. Als Tabellenvierter sind die TusSies in der klaren Favoritenrolle.

"Natürlich werden die Mädels diese Entscheidung hinsichtlich Kate nicht so einfach wegstecken können, aber so ist es halt manchmal im Sport", kommentierte Udo Wagner die jüngsten Ereignisse in Ketsch, wo Trainerin Katrin Schneider ihren Hut nehmen musste. "Aber nach Metzingen wären wir in jedem Fall als krasser Außenseiter gereist."

"In dieser Liga darf man kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen hochkonzentriert sein und den vollen Fokus auf Samstag legen", mahnte die TuS-Trainerin zur Vorsicht. Auf dem Papier könnte man meinen, dass es eine klare Sache werden sollte. Die Kurpfalz Bären liegen mit 3:25 Punkten auf dem letzten Platz und sind die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga.

Bären ohne Michels, Sommerrock fraglich




Dennoch konnte der Aufsteiger in den letzten Wochen gute Leistungen aufzeigen. Gegen Bensheim holten sie fasst einen 8-Tore-Rückstand auf und zwei Wochen zuvor gelang den Bären eine große Überraschung, bei der sie dem Team aus Blomberg einen Punkt abtrotzten. Die TusSies sind also gewarnt und wissen um den Kampfgeist der Gäste.

Der neue Chefcoach, Adrian Fuladdjusch, wird in Metzingen auf die an einem Fingerbruch laborierenden Sina Michels verzichten müssen. Auch Sophia Sommerrock lag Mitte der Woche mit Fieber im Bett, und es ist sehr fraglich, ob sie morgen mit dabei sein kann.

Dennoch gibt Adrian Fuladdjusch, der gemeinsam mit Tom Löbich die Mannschaft in Metzingen coachen wird, die Richtung vor: "Wir wollen morgen versuchen, auf die gezeigten Leistungen aufzubauen, Mut macht hier die erste Halbzeit gegen Dortmund und die zweite Halbzeit gegen Bensheim. Es gilt in jedem Spiel an die Grenzen zu gehen, um sich stetig zu verbessern."

Die bei Metzingen momentan verletzte Kreisläuferin Svenja Hübner ließ auf der Pressekonferenz am Sonntag verlauten, dass sie sehr zufrieden sei mit der Leistung ihrer Teamkolleginnen. "Besonders der Sieg in Blomberg war ganz wichtig, die Stimmung im Team ist exzellent und wir freuen uns auf ein Heimspiel." Das Hinspiel Mitte September endete 24:35, ähnlich soll es auch dieses Mal laufen, wenn es nach Trainerin Edina Rott geht. "Wir sind der Favorit das ist klar und wollen dieser Rolle auch gerecht werden. Über eine aggressive Abwehr wollen wir Gegenstöße laufen und einfache Tore erzielen."

Für diese Aussage zahlt man üblicherweise ins Phrasenschwein. Was die TuS-Kommandogeberin damit aber meinte, dass der volle Fokus ihrer Mannschaft auf der Partie am Samstag liegt. "Mit dem Spiel am Mittwoch (19:30 Uhr) gegen den THC beschäftigen wir uns ab Sonntag - jetzt gilt es gegen Ketsch."

Die Partie im Livestream von Sportdeutschland.TV








cs