10.02.2020 13:45 Uhr - 2. Bundesliga - PM Zwickau, red

BSV Sachsen Zwickau gelingt gegen H2Ku Herrenberg die Rückkehr in die Erfolgsspur

Alisa Pester war nicht zu stoppenAlisa Pester war nicht zu stoppen
Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Den Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau ist mit einem deutlichen 39:29 (18:11) Sieg gegen die "Kuties" aus Herrenberg die Rückkehr in die Erfolgspur gelungen. Vor 500 Zuschauern feierte das Team von Normen Rentsch, in einer imponierenden Manier, den sechsten Heimsieg in Folge.

Nach der Niederlage am letzten Wochenende hatten sich die Frauen aus Zwickau einiges Vorgenommen: "Wir wollen den Frust aus dem Leipzig-Spiel positiv umwandeln und einfach diese Leidenschaft, dieses Herz, diesen unbedingten Siegeswillen wieder auf die Platte packen, dann können wir schon fünfzig Prozent mehr erreichen als gegen Leipzig", sagte Rückraumspielerin Isa-Sophia Rösike, vor dem Spiel.

Dieses Vorhaben setzten sie und ihre Mitspielerinnen auch konsequent um. Jenny Choinowski (13 Tore) und Rebeka Ertl (6 Tore) eröffneten den Torreigen und waren gleichzeig die erfolgreichsten Werferinnen des BSV. Bis zum 7:5 (13.) hielt das Team von Trainer Mike Leibssle noch Anschluss, ehe sich die Gastgeberinnen kontinuierlich absetzen konnten 12:7/20.,14:8/22.,17:8/25. und mit einem relativ sicheren sieben Tore Polster in die Pause gingen.

Zwickau baut Führung weiter aus




Sieben Tore sind allerdings im Handball auch kein sicheres Ruhekissen, so war die Zwickauer Fangemeinde auch noch etwas zurückhaltend in der Voraussage. Dann begann die zweite Hälfte auch noch mit einer 2 Minutenstrafe und Gegentor zum 18:12 durch Sarka Marcikova (3 Tore). Dieses Unterzahlspiel nutzten aber Petra Nagy (2) und Nadja Bolze zu blitzsauberen Treffern und stoppten somit aufkeimende Hoffnungen der Gäste. Wenn auch nicht alles nach Wunsch lief, erhöhte Zwickau weiter und so war beim 26:16 (40.) eine gewisse Vorentscheidung gefallen.

Die Herrenbergerinnen versuchten durch verschiedene taktische Umstellungen einiges, doch die Muldenstädterinnen fanden immer Antworten, so dass sie den Vorsprung auf 37:24 (57.) erhöhen konnten und das Spiel somit entschieden war. So nutzte Herrenberg die letzten Minuten zur Ergebniskorrektur. Das letzte Tor im Spiel war dann Alisa Pester vorbehalten, die damit ihren vierten Treffer erzielte.

In diesem Spiel stellte der BSV einmal mehr seine mannschaftliche Geschlossenheit unter Beweis, indem sich neun Spielerinnen in Torschützenliste eintrugen. Ein hochverdienter Sieg der BSV Frauen, der den 3. Tabellenplatz untermauerte und für das Auswärtsspiel gegen Kirchhof, Selbstvertrauen geben sollte.