badfetish.org tryfist.net trydildo.net

09.02.2020 18:26 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, dpa

Buxtehuder SV mit klarem Sieg über Bad Wildungen Vipers

Mieke DüvelMieke Düvel
Quelle: Dieter Lange, BSV
Der Buxtehuder SV hat gegen die HSG Bad Wildungen mit 31:25 gewonnen. Es war der dritte Heimsieg in Serie. Dabei wechselten sich vor allem im zweiten Durchgang positive und negative Phasen ab. Kommenden Sonntag in Leverkusen brauche es eine Steigerung, um ein Punkte zu holen. Dabei profitierte der BSV dank einer guten Defensive auch von insgesamt sechs Treffern nach Gegenstößen. Beste Werferin bei den Gastgeberinnen war Lone Fischer, die neun Tore erzielte. Bei Bad Wildungen traf Routinier Sabine Heusdens ebenso häufig.



Nach positiven Signalen von Anna-Maria Spielvogel und Jana Scheib entspannte sich die Personalsituation unmittelbar vor der Partie für Vipers-Trainerin Tessa Bremmer etwas. Positiv aus Sicht der Vipers gestaltete sich auch der Spielverlauf in den Anfangsminuten. Bis zur ersten Auszeit des BSV beim 8:7 nach 13 Minuten bekamen die Torhüterinnen auf beiden Seiten keinen Ball zu fassen. Erst als sowohl der BSV als auch Bad Wildungen einen Wechsel im Tor vornahmen, änderte sich dies. "Vipers" Torhüterin Anne Bocka fügte sich mit drei Paraden ein und auch Lea Rühter wehrte einige Bälle ab.

Allerdings häuften sich im weiteren Spielverlauf die technischen Fehler und Fehlwürfe bei den Vipers, so gelang es dem BSV mit Tempogegenstößen den ersten Vorsprung des Spiels herauszuwerfen. Isabelle Dölle traf mit ihrem vierten Tor zum 12:8 (20.). Buxtehude dominierte fortan die Begegnung. Bis zum Pausenpfiff bauten die Gastgeberinnen ihre Führung auf 17:11 aus. Mieke Düvel erzielte den letzten Treffer der ersten Hälfte.

Bad Wildungen beweist Moral




Der zweite Abschnitt startete wieder ausgeglichen. Bis zur 50. Minuten pendelte der Vorsprung des BSV zwischen vier und sechs Toren. Handballerisch war es zwar kein Spektakel, aber der Sieg der Gastgeberinnen schien zu keinem Zeitpunkt gefährdet. "Immer, wenn wir uns zurückgekämpft haben, haben wir den Ball zu leichtfertig wieder weggeworfen und einfache Gegenstoß-Tore kassiert", ärgerte sich Vipers-Trainerin Tessa Bremmer.

In den Schlussminuten leistete sich Buxtehude allerdings einige technische Fehler und Fehlwürfe. Bad Wildungen verkürzte dank ihrer erfolgreichsten Torschützin Sabine auf 22:25. Kurzzeitig kippte die Stimmung in der Halle Nord. Doch Annika Lott, "Spielerin des Tages", und Sekunden danach Lone Fischer die den Ball beim Anruf abfing, stellten wieder auf 27:22.

Aber die "Vipers" gaben sich immer noch nicht geschlagen. Drei Minuten vor Schluss waren es erneut nur noch drei Tore. Dieses Mal bot sich der HSG sogar die Möglichkeit auf zwei Tore zu verkürzen. Doch die BSV Deckung stand. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich BSV-Torfrau Lea Rühter. Nach einer Parade traf sie über das gesamte Feld ins leere Tor - 29:24. In der Schlussminute wie-derholte sie dies und setzte mit dem 31:25 den Schlusspunkt der Partie.

Es war der dritte Heimsieg des BSV in Folge. Gegen die Bad Wildungen Vipers war es sogar im achten Heimspiel der achte Sieg. Um den aktuellen Trend fortzusetzen, bedarf es kommenden Sonntag eine Steigerung. Dann ist Buxtehude in Leverkusen zu Gast. Die "Werkselfen" haben die vergangenen vier Spiele für sich entschieden. Vor allem das 34:25 gegen Thüringer HC im zurückliegenden Heimspiel ließ die Konkurrenz aufhorchen. Weiter geht es für die Vipers am kommenden Samstag, den 15.02.2020, um 19:00 Uhr in der Ense-Halle Bad Wildungen. Gegner wird der amtierende Deutsche Meister aus Bietigheim sein.

Stimmen zum Spiel




Tessa Bremmer, Trainerin HSG Bad Wildungen: "Wir waren in der ersten Halbzeit in der Abwehr zu passiv und haben zu viele Tore aus dem Rückraum kassiert. Vorne haben wir aus dem Stand geworfen und haben ohne Bewegung gespielt. In der zweiten Halbzeit sind wir an unseren eigenen Fehlern gescheitert. Wir haben Buxtehude unter Druck gesetzt, aber immer wenn wir dran waren, haben wir zu viele Fehler gemacht. Das hat Buxtehude abgestraft."

BSV-Trainer Dirk Leun: "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben Bad Wildungen nicht die Möglichkeit gegeben, unseren Rückraum zu attackieren. In der zweiten Halbzeit war es ein Wechsel von Freud und Leid. Wir können uns über die gute Deckung freuen, aber unsere Fehlerquote war zu hoch. Wir haben höhere Ansprüche an uns selbst, an denen wir schrauben müssen. Unser Anspruch muss es sein, über 60 Minuten konstant zu spielen, um auch mal einen Punkt gegen Gegner zu holen, die vor uns stehen. In Leverkusen wird eine Steigerung von Nöten sein."

BSV-Kapitänin Christina Haurum feierte am Spieltag ihren 31. Geburtstag: "Ein Heimspiel am Geburtstag ist schon schöner, als 24 Stunden im Bus zu sitzen. Wir haben viele Fehler gemacht. Aber wir haben die Ruhe bewahrt und in den stressigen Phasen den Kopf oben behalten. In der Abwehr haben wir gut gestanden. Das war die Basis, um in unser Tempospiel zu kommen."



cs