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09.02.2020 13:03 Uhr - 1. Bundesliga - PM Oldenburg, red

VfL Oldenburg hat "Dortmund ins Rennen kommen lassen"

9 Tore: Jenny Behrend9 Tore: Jenny Behrend
Quelle: Wolfgang Stummbillig, BVB
Spitzenreiter Borussia Dortmund hat seine weiße Weste verteidigt, gegen den VfL Oldenburg gelang aufgrund einer starken Anfangsphase letztlich ein klares 39:30 (19:10). Die Gäste aus Niedersachsen bleiben Neunter und hadern vor allem mit der Anfangsviertelstunde.

Schon vor der Begegnung in Dortmund beim Tabellenführer BVB waren die Erwartungen eindeutig. Die Handballbundesligamannschaft des VfL war angehalten, alles aufzubieten und jeden Fehler der Gegner zu nutzen. Was die Zuschauer in der Sporthalle Wellinghofen sahen, waren zwei unterschiedliche Spielhälften. Die Gastgeber erzielten das erste Tor des Spieles, geworfen von Kelly Dulfer und kamen insgesamt besser in die Partie. Mit Voranschreiten der 1. Hälfte vermehrten sich die Fehler auf Seiten der Oldenburger.

Die Dortmunder spielten schnelle Angriffe und konnten aus diesen auch Kapital schlagen (5:3, 11:4). Ab der 19. Spielminute gelang es dann dem VfL wieder besser ins Spiel zu kommen und konnte bis zur 22. Minute wieder in Reichweite, aber nicht mehr in direkte Schlagdistanz gelangen (11:7).

Trainer Niels Bötel zum Verlauf der 1.Halbzeit: "Wir haben Dortmund ins Rennen kommen lassen. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und vorne zu früh abgeschlossen. So darf man sich nicht präsentieren, wenn man die Großen ärgern will."

Zweite Halbzeit gibt Hoffnung




Mit dem Halbzeitstand von 19:10 ging es dann in die Pause. In dieser scheint der Trainer die richtigen Worte gefunden zu haben. Der Verlauf der 2. Hälfte war ein komplett anderer. Das Team von Trainer Niels Bötel gelang jetzt der Zugriff, man nutze Fehler des BVB und konnte auch im Angriff erfolgreich abschließen. Die Gastgeber behielten zwar die Führung, konnten diese aber über die gesamte 2. Halbzeit nicht weiter ausbauen.

Ein wesentlicher Faktor, der in den 2. Hälfte für die Oldenburger zum Tragen kam, waren die Fans. Durch die Hilfe eines Sponsoringpartners war es möglich, dass sich gleich drei Busse auf den Weg nach Dortmund machen konnten, um das Team lautstark zu unterstützen. Dieses zeigte Wirkung. Nach einer kämpferischen 2. Halbzeit, die auf dem Wertungsbogen unentschieden verlief, endete das Spiel 39:30.

Trainer Bötel zeigte sich nach dem Spiel mit dem Verlauf der zweiten Hälfte zufrieden: "Wir haben heute zwei total unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Wir haben das Spiel quasi in der ersten 15 Minuten verloren und das ärgert mich. Wir wollen da sein, wenn die Großen Fehler machen und diese nutzen. Das ist uns heute am Anfang nicht gelungen. Wenn wir so Spielen wie in den letzten 30 Minuten ist vieles möglich. Genau das müssen wir für die nächsten schweren Spiele mitnehmen."



cs