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09.02.2020 09:33 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Buxtehuder SV will sich von Bad Wildungen Vipers "nicht einschüchtern lassen"

Friederike GubernatisFriederike Gubernatis
Quelle: Vipers Bad Wildungen
Am Sonntag startet der Buxtehuder SV in die Bundesliga-Rückrunde. Ab 15 Uhr ist die HSG Bad Wildungen in der Halle Nord zu Gast. Mit einem Sieg kann der BSV sein aktuell negatives Punktekonto ausgleichen. Im Hinspiel zum Bundesliga-Start war das Team den "Vipers" beim 41:29 klar überlegen.

Die letzten beiden Heimspiele gegen die HSG Bensheim/Auerbach (29:23) und Frisch Auf Göppingen (23:20) entschied der Buxtehuder SV für sich. Gegen Bad Wildungen soll der dritte Heimerfolg nacheinander folgen. Damit würde Buxtehude sein Punkteverhältnis nach der schwachen Saisonphase Ende 2019 wieder ausgleichen. "Das ist unser erklärtes Ziel", sagt BSV-Trainer Dirk Leun. Zudem würde das Team den siebten Platz festigen.

Angesichts der Tabelle und dem deutlichen Erfolg aus dem Hinspiel geht der BSV als Favorit in das Duell gegen den Zwölften. Auch im Heimspiel der vergangenen Saison gewann Buxtehude deutlich mit 35:19. Doch Leun warnt, den Gegner zu unterschätzen. "Bad Wildungen befindet sich in einer ungewohnten Situation. Sie brauchen dringend Punkte, wenn sie den Klassenerhalt schaffen wollen."

Bremmer: "Buxtehudes Angriff frühzeitig unterbrechen"




Zwar haben die "Vipers" erst zwei Spiele in dieser Saison gewonnen, aber ihre Qualitäten haben sie schon häufiger gezeigt. Unter anderem verlor das Team nur 28:30 in Bietigheim und verpasste beim 24:25 gegen Blomberg auch nur knapp einen Punktgewinn. "Fatal war, dass sie gegen die direkten Konkurrenten Mainz und Ketsch verloren haben" sagt Leun. In Oldenburg setzte die HSG kürzlich mit dem 33:18 ein Ausrufezeichen. "Bad Wildungen weiß, dass sie jede Chance nutzen müssen, um zu punkten."

Zum Rückrundenauftakt wird Vipers-Trainerin Tessa Bremmer das Hinspiel dementsprechend analysieren und ihren Spielerinnen die nötigen Anweisungen geben, um dieses Mal ein gutes Match abzuliefern. Auch wenn ihr Team als Underdog in die Partie geht, ist die Niederländerin immer positiv gestimmt, eine Überraschung zu schaffen: "Wenn wir es hinbekommen Buxtehudes Angriff frühzeitig zu unterbrechen und vorne unsere Chance geduldig auszuspielen, dann können wir den Gegner in Bedrängnis bringen. Entscheidend wird auch sein, den BSV nicht zu einfachen Ballgewinnen kommen zu lassen, damit sie ihr Gegenstoßspiel nicht aufziehen können."

Trotz der Niederlage gegen Neckarsulm hat die Vipers-Kommandogeberin große Fortschritte in einigen Bereichen erkennen können. Alina Otto machte einen super Job in der Abwehr, Erika Rajnohová nutzte ihre Spielzeit, um im Angriff viel Druck auszuüben und selbst torgefährlich zu sein und Maria Ines da Silva Pereira absolvierte wohl ihr bisher bestes Spiel im Trikot der Vipers. Darauf will die Mannschaft um Kapitänin Manuela Brütsch aufbauen und sich in Buxtehude so teuer wie möglich verkaufen.

Leun erwartet deswegen einen sehr leidenschaftlich agierenden Gegner, der sehr körperlich spielt. "Sie verteidigen mit einer aggressiven 6:0-Deckung. Dennoch setzten sie den Rückraum massiv unter Druck." Gegen die körperliche Spielweise der "Vipers" müsse Leuns Mannschaft von Beginn an gegenhalten. "Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen und müssen die Emotionalität annehmen." Personell muss Leun weiterhin nur auf die Langzeitverletzte Liv Süchting verzichten. Die zuletzt aus privaten Gründen fehlende Friederike Gubernatis steht gegen Bad Wildungen wieder im Kader.

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