08.02.2020 12:14 Uhr - 2. Bundesliga - Moser, VfL

Waiblingen Tigers erwarten aufstrebenden Aufsteiger aus Solingen

VfL Waiblingen hofft auf erneuten JubelVfL Waiblingen hofft auf erneuten Jubel
Quelle: Tobias Baur, VFL
Mit der 24:32-Niederlage am vergangenen Samstag bei der SG 09 Kirchhof endete für die Tigers aus Waiblingen eine Erfolgsserie von sieben Spielen ohne Niederlage. Das VfL-Team fand gegen die aggressive Abwehr von Kirchhof kein probates Mittel und verlor die Partie schon im ersten Durchgang, als der Gastgeber vom 7:6 auf 10:6 und bis zur Halbzeit sogar auf 17:9 davonzog. Gegen Solingen soll heute in die Erfolgsspur zurückgefunden werden.

Am heutigen Samstag (Anpfiff um 18:30 Uhr) trifft der VfL Waiblingen auf den nächsten Gegner, der sich im Aufwind befindet. Der HSV Solingen-Gräfrath 76 errang am vergangenen Wochenende den historischen ersten Heimsieg in der 2. Liga gegen Mitaufsteiger Red Sparrows Freiburg.

Zur Halbzeit lag das Team von Trainerin Kerstin Reckenthäler noch mit 13:15 im Rückstand, drehte jedoch vor allem in den Schlussminuten mächtig auf. Mit 22:8 entschied der HSV den zweiten Durchgang überdeutlich für sich. Dabei legte der HSV in den letzten 10 Minuten einen 10:0-Tore-Lauf hin. Durch den klaren 35:23-Erfolg verließ der Aufsteiger erstmals den letzten Tabellenplatz und schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Tigers aus Waiblingen stehen also trotz der an sich klaren Tabellensituation (5. gegen 15.) vor einer schweren Aufgabe. "Es gilt für die Waiblingerinnen, den aufstrebenden Gegner nicht zu unterschätzen. Mit einer soliden Abwehrleistung und dem daraus resultierendem Tempogegenstoßspiel wollen die Tigers den Gästen von Beginn die Grenzen aufzeigen. Einstellung, Körpersprache und Aggressivität müssen stimmen, wenn das Team von VfL-Coach Nicolaj Andersson in die Erfolgsspur zurückkehren will", so die Gastgeberinnen. Das Hinspiel gewannen die Tigers im Bergischen Land mit 30:28 Toren.