04.02.2020 09:33 Uhr - 1. Bundesliga - PM Mainz, red

"Werde Mainz 05 vermissen": Kreisläufer Tinti verlässt Meenzer Dynamites

Alexandra TintiAlexandra Tinti
Quelle: Axel Kretschmer - Mainz 05
Die Wege von Mainz 05 Handball und Kreisläuferin Alexandra Tinti trennen sich zum Ende der laufenden Saison.

Die großgewachsene Kreisläuferin arbeitet aktuell auf ihren Master in Lehramt Sonderpädagogik mit geplantem Abschluss im Sommer hin und steht dann vor der Herausforderung, einen Referendariatsplatz zu finden. Dieser neue Lebensabschnitt war für sie eine gute Gelegenheit, nochmal komplett in einer neuen Herausforderung durchzustarten, so ihre Begründung für den Abschied aus Mainz, in die sich aber auch ein bisschen Heimweh - vor allem nach ihrem Bruder - hinein mischt.

Wo sie es künftig schulisch und sportlich hinführt, ist indes noch offen. "Auf der Suche nach einer Schule bzw. einem Referendariat wäre ein Platz im Stuttgarter Raum und damit mehr in Richtung meiner Heimat natürlich ideal, der Job an sich hat aber erstmal oberste Priorität. Aber sicher werde ich bei der Auswahl auch die Augen nach einem ambitionierten Handballteam offen halten, ich werd´s noch nicht lassen können mit dem Handball", so Alexandra Tinti, "insofern wäre es natürlich super, wenn ich Job und Sport gut miteinander verknüpfen könnte.

Tinti: "Jeden Moment einfach genießen"




"Ich werde Mainz 05 und das Team und Umfeld vermissen", betont "Tinti" wie sie genannt wird", aber ebenso. "Wenn mich jemand nach meinen persönlichen Highlights beim FSV fragt, fällt mir als allererstes natürlich der Aufstieg in die Bundesliga ein, aber auch das Spiel gegen die Trierer Miezen, wo ich das erste Mal die aktive Fanszene mit ihren Fahnen und Gesängen erleben durfte. Heute noch Gänsehaut pur!"

Anders als beim ersten Aufstieg in die Bundesliga damals mit der HSG Bensheim durfte Tinti, die trotz mehrerer Rückschläge nie aufgab, nach einer 17 Monate verletzungsbedingten dauernden Zwangspause ihr Comeback dann auch in der Bundesliga geben. "Ich bin überglücklich, dass ich es mit meinem Ärzte- und Rehateam geschafft habe, das Unmögliche wahr zu machen: ´Ohne Schmerzen zurück auf die Platte´".

Ihr Ziel vor dem Abschied ist natürlich: "Klassenerhalt mit diesem tollen Team und auch mit Thomas Zeitz zusammen zu schaffen! Dabei werde ich jeden Moment einfach genießen, wieder auf dem Feld stehen zu können."