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03.02.2020 14:47 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

HC Leipzig hat bei Derbysieg über BSV Sachsen Zwickau "alles reingehauen, was wir hatten"

7 Tore: Julia Weise7 Tore: Julia Weise
Quelle: Robby Kunze, HCL
Mit einer unglaublichen Energie- und Mannschaftsleistung hat sich Aufsteiger HC Leipzig am Sonntagnachmittag selbst belohnt. 21:20 hieß es nach 60 spannenden Minuten gegen den BSV Sachsen Zwickau und keinen der mehr als 600 Zuschauer hielt es mehr auf den Sitzen.

Die Partie begann mit aggressiven Abwehrreihen auf beiden Seiten. 3:2 stand es nach gerade einmal 10 Spielminuten und es entwickelte sich ein wahrer Abnutzungskampf. Der HCL legte die gesamte Spielzeit vor, doch die Gäste des Tabellendritten blieben immer dran und gaben niemals auf. Dennoch gelang es den Leipzigerinnen in Minute 22 zum ersten Mal auf vier Tore davonzuziehen. 9:5 durch Laura Majer hieß es zu diesem Zeitpunkt und unsere junge Truppe war voll im Spiel. Doch die Zwickauerinnen hielten dagegen und verkürzten den Rückstand zum Pausentee auf 11:9.

Auch in Halbzeit zwei entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem die Gastgeberinnen immer wieder vorlegten, die Führung behaupteten und im weiteren Spielverlauf sogar auf erneut auf vier Tore weiter ausbauten (14:10, 35.). Doch so richtig absetzen konnte man sich nicht. Das Spiel wogte hin und her. Über die Stationen 15:12 und 17:14 ging es beim Stand von 17:15 in die letzten 10 Minuten.

Dietrich: "Haben eine wahnsinnige Leistung geboten"




Es folgte der Anschlusstreffer Zwickaus zum 17:16, die erneute Antwort durch Stefanie Hummel zum 18:16 und anschließend sogar das 19:16 durch Laura Majer. Doch die Entscheidung war noch immer nicht gefallen. Zwickau verkürzte auf 19:18 und so ging es in die letzten 5 Minuten. 20:18 und wieder 20:19-Anschluss, doch Julia Weise erhöhte erneut auf 21:19.

Zwickau nahm die letzte Auszeit, die Sekunden verrannen und Ellen Jansen vereitelte den vorletzten Wurf 50 Sekunden vor dem Ende. Die Brüderhölle glich einem Tollhaus. Lange spielten die Leipzigerinnen den Angriff aus und verloren den Ball doch kurz vor dem Ende. Zwickau gelang der letzte Treffer des Tages, doch der Leipziger Jubel kannte auf Seiten der Gastgeberinnen keine Grenzen mehr, der Aufsteiger tanzte voller Freude auf dem Parkett der Brüderstraße.

Trainer Jacob Dietrich war so richtig stolz auf seine Mannschaft: "Wir haben eine wahnsinnige Leistung geboten und insbesondere in der Abwehr gekämpft wie die Löwen! Hut ab vor meiner Mannschaft und dieser wahnsinnigen Kulisse. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht und war hoch emotional. Wir haben von Anfang an, an unsere Chance geglaubt und alles reingehauen, was wir hatten. Das macht mich einfach nur stolz und glücklich!"

"Unser Problem lag heute vor allem im Angriff. 20 geworfene Tore sind einfach zu wenig, jetzt müssen wir nächste Woche gegen Herrenberg wieder in die Spur kommen. Da es ein normales Bundesligaspiel ist, sollte die Fokussierung besser möglich sein", bilanzierte Zwickau-Coach Norman Rentsch nach der Niederlage an alter Wirkungstätte.



cs