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03.02.2020 09:24 Uhr - 2. Bundesliga - PM Waiblingen

Waiblinger Erfolgsserie wird von SG 09 Kirchhof jäh gestoppt

3 Tore: Ann Kynast3 Tore: Ann Kynast
Quelle: Heiko Potthoff, VfL Waiblingen
Die jüngste Erfolgsserie der Waiblinger Zweitligahandballerinnen wurde am Samstag jäh gestoppt. Der VfL ließ sich im Auswärtsspiel bei der SG 09 Kirchhof durch die aggressive Gangart der Heimmannschaft den Schneid abkaufen. Zudem gingen viele Waiblinger Spielerinnen geschwächt in die Partie. Am Ende setzte es eine klare 24:32-Niederlage (9:17).

Beflügelt durch den Auswärtssieg in Freiburg unter ihrem neuen Trainer Gernot Weiß startete die SG 09 Kirchhof vor der lautstarken Heimkulisse fulminant in die Begegnung. Nach knapp dreieinhalb Minuten führte der Gastgeber schon mit 3:0. Dem VfL-Team merkte man an, dass krankheitsbedingt in den letzten zwei Wochen kein optimales Training möglich war. Dennoch kämpfte sich der VfL bis zur 13. Minute wieder auf 6:7 heran. Kirchhofs Abwehr agierte sehr aggressiv.

Zudem ließen die Gäste mehrere klare Chancen liegen, die Kirchhof im Gegenzug mit schnellen Treffern bestrafte. Statt selbst in Führung zu gehen, lag Waiblingen in der 19. Minute mit vier Toren im Rückstand (6:10). Der VfL ließ sich von der aufgeladenen Stimmung in der Halle und der Aggressivität des Gastgebers zunehmend einschüchtern und fiel bis zum Halbzeitpfiff auseinander. Die zweifellos mit starken Einzelspielerinnen, wie der Liga-Torschützinenkönigin Diana Sabljak, gespickte SG funktionierte unter ihrem neuen Trainer Weiß gegen den VfL offensichtlich auch wieder als Team und setzte konsequent nach. Bis zur Pause schraubte Kirchhof das Ergebnis bereits auf 17:9.

Müller: "Fuhren schon mit gemischten Gefühlen nach Kirchhof"




Der Gastgeber blieb auch nach dem Seitenwechsel stark. VfL-Coach Nico Andersson versuchte vieles, doch eine erfolgreiche Aufholjagd blieb aus. Stattdessen erhöhte Kirchhof bis zur 42. Minute auf 26:14. Das Spiel war spätestens zu diesem Zeitpunkt endgültig entschieden. Immerhin gelang den Waiblingerinnen bis zum 32:24-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik.

"Wir fuhren schon mit gemischten Gefühlen nach Kirchhof", resümierte Waiblingens Co-Trainer Adrian Müller nach der Begegnung. "Eine gute Vorbereitung auf das Spiel war krankheitsbedingt kaum möglich. Zudem haben wir uns von der Aggressivität und der Stimmung in der Halle zu sehr einschüchtern lassen." Das VfL-Team müsse noch lernen, bei solchen Rahmenbedinungen selbstbewusster aufzutreten und an die eigenen Stärken zu glauben, gab Müller abschließend zu Protokoll.



cs