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02.02.2020 18:04 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Union Halle-Neustadt mit Arbeitssieg, TuS Lintfort "kurzzeitig zu hektisch"

Lea GruberLea Gruber
Quelle: Martin Zilse, TuS
Die Wildcats bleiben Tabellenführer der 2. Handball Bundesliga Frauen. Am Samstagabend setzte sich das Team von Trainerin Tanja Logvin beim TuS Lintfort mit 31:35 (14:16) durch.

Der SV Union Halle-Neustadt brauchte knappe zehn Minuten, um in das Spiel zu finden. Der Gastgeber vom Niederrhein spielte in der Anfangsphase frech und konsequent seine Angriffe aus, sodass die Hallenserinnen zu Beginn der Partie mit drei Toren (7:4) im Rückstand lagen. "Danach haben wir leider kurzzeitig zu hektisch agiert und wollten zu schnelle Abschlüsse. Das nutzt ein Spitzenteam wie Halle natürlich", analysierte Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein nachher. Vor allem Julia Redder übernahm dann allerdings die Verantwortung und brachte die Wende im Spiel. Bereits zur Halbzeit führten die Wildcats mit zwei Toren (14:16).

Im zweiten Abschnitt nahm das Spiel dann zunächst den erwarteten Verlauf und Halle baute die Führung auf vier Treffer (16:20) aus. "Aber dann haben wir noch mal dagegen gehalten und Halle einiges abverlangt", freute sich Grenz-Klein über die kämpferische Leistung ihrer Mannschaft. Der Gastgeber ließ sich aber nicht so einfach abschütteln und kämpfte weiterhin um einen Punktgewinn vor heimischer Kulisse.

Julia Redder leitete die Wende ein




In der 40. Minute konnte Lintfort zum 21:21 ausgleichen. Den längeren Atem hatten am Ende aber das Team aus Sachsen-Anhalt, welche bis zum Abpfiff vor allem im Rückraum überzeugte. Mit 9 Toren war Julia Redder die erfolgreichste Spielerin bei den Wildcats. Bei TuS Lintfort traf Loes Vandewal mit 13 Treffen am meisten.

Das wichtigste für die dünne Kaderdecke des SV Union Halle-Neustadt zuerst. Keiner der Spielerinnen von Tanja Logvin hat sich verletzt. Nachdem Ausfall von Torhüterin Anica Gudelj, Spielmacherin Sophie Lütke und Abwehrchefin Pia Dietz waren die Hallenserinnen mit einem kleinen Team nach Lintfort gereist. Vor 253 Zuschauer begannen die Gastgeber von Trainerin Bettina Grenz-Klein sehr selbstbewusst und stark.

Der Tabellenachte hatte sich vorgenommen, den Tabellenführer zu ärgern und das gelang ihnen auch in der Anfangsphase des Spiels. Als Loes Vanderwal in der 10. Minute Lintfort zum 7:4 in Führung warf wachten die Hallenserinnen dann auf. Einen entscheidenden Anteil hatte dabei Julia Redder, welche ab der 14. Minute mit Saskia Lange einen Angriff Abwehr Wechsel spielte. Bis zur Halbzeit hatte die Rückraumspielerin eine 100-prozentige Torquote und konnte mit ihren 5 Treffen die Wende im Spiel einleiten.

Aufgegeben hatte sich der TuS Lintfort allerdings noch nicht. Immer wieder konnte der Gastgeber schöne Tore über die Außen erzielen. Auch die neun Siebenmeter, welche gegen die Wildcats gegeben wurden, machte es den Hallenserinnen schwierig, die Führung auszubauen. Dazu kamen noch Pech und eine mangelnde Chancenverwertung bei klar ausgespielten Torchancen. Insgesamt sieben Mal landete der Ball von den Hallenserinnen an dem Pfosten oder der Latte. In der Schlussphase übernahm dann aber die rechte Angriffsseite die Verantwortung.

Lea Gruber und Swantje Heimburg brachten die Wildcats endgültig auf die Siegerstraße und konnten die Führung bis zur 54. Minute auf sechs Tore (26:32) ausbauen. In der Schlussphase ließen die Kräfte der Hallenserinnen dann nach und Lintfort konnte durch einfache Tore Ergebniskosmetik betreiben. Neben den 9 Toren von Julia Redder machte auch Lea Gruber mit 8 Treffern auf sich aufmerksam. "Dass wir dann aber nicht aufgesteckt haben, sondern uns immer wieder heran gekämpft haben zeigt, dass wir mittlerweile in der 2. Liga angekommen sind und durchaus mithalten können", stellte Lintforts Trainerin nach dem Spiel fest. Am nächsten Samstag empfängt der SV Union Halle-Neustadt den HC Leipzig in der heimischen Erdgas Sportarena.



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